Geld, Glück und Erfolg? Interview mit Star-Speaker Tobi Beck

  • 24. Mai 2019

Thorsten Wittmann (TW): Geld, Glück und Erfolg. Heute mit einem besonderen Interviewgast, Tobi Beck.

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Die heutige Episode könnte aber auch heißen „Im Bett mit Tobi Beck“. Da sind wir nämlich gerade hier, sitzend. Also ich glaube, es wird eine lustige Folge.

Tobias Beck (TB): Das wird sicher so sein.

TW: Ein bisschen anders als sonst bei Faszination Freiheit normalerweise. Tobi, vielen lieben Dank. Du bist ein viel beschäftigter Mensch.

TB: Danke, dass du in mein Bett gekommen bist.

TW: Falls du ihn noch nicht kennst, er ist ein absoluter Durchstarter in der Speakerszene. Also, hat unglaublich viele Follower. Ich weiß nicht, wie viele es sind. Bei Instagram inzwischen, bei dem Podcast. Du kennst die Zahlen besser.

TB: Ja Podcast und so, 6 Millionen.

TW: Also das sind mal Hausmarken. Dann macht das schon Spaß. Und das hat natürlich auch ein Fundament. Weil du einfach sehr, sehr gute Strategien weiter gibt’s. Und das nun auf eine tolle Art und Weise und von dem her bin ich sehr gespannt. Wir haben heute ein Freestyle-Interview, was eben Geld, Glück und Erfolg betrifft. Und mal schauen, was genau rauskommt.

TB: Über Geld habe ich mich noch nie unterhalten.

TW: Ja. Macht man ja auch nicht.

TB: Hat meine Oma immer gesagt. Das sind ja diese ganzen alten Werte, die wir mitbekommen: „Über Geld spricht man nicht Tobias.“

TW: Ja, und ich war ja bei dir, ich habe mal gedacht: „Ich schaue mir den Typen mal an“ und war ja auf deiner Master Class.  Übrigens sehr interessant, kann ich sehr empfehlen. Du hast auch gezeigt: „Durch Deutschland geht so ein Rohr an Geld!“

TB: Tja!

TW: Vielleicht kannst du dazu ein bisschen was sagen. Was hast du damit gemeint und vor allem auch, wie können wir das mehr anzapfen?

TB: Also erst mal musste ich lernen in meinem Leben durch sehr, sehr viele Dinge, die ich erlebt habe, was Geld überhaupt für eine Bedeutung hat. Nämlich nur die, die wir Geld geben. Und für viele, die mich nicht so gut kennen, ist es wichtig, dass ich jahrelang angestellt war als Flugbegleiter zu einem Gehalt von damals 1.500 DM im Monat. Und das war mein „Priming“. Also darauf war ich „geeicht“. Ich war auch geeicht auf monatliches Geld, weil meine Eltern waren beide angestellt. D. h., mein ganzes familiäres Umfeld ging in diesem Mindset los. Und meine Eltern haben mir das Beste mitgegeben, was geht.

Ich war aber innerlich schon immer ein Unternehmer. Und so habe ich, als ich ein kleiner Junge war, bei uns vor der Tür immer alles verkauft, von dem ich dachte, dass meine Eltern und meine Oma das nicht mehr brauchen.

Und wenn wir über das Thema Geld sprechen und über dieses Rohr, was durch Deutschland geht, habe ich irgendwann mal gelernt, dass Geld in unlimitierter Form da ist. Wie die Wirtschaft. Also es gibt Menschen, die, das weiß jeder, bezahlen für eine Tasse Kaffee in einem Sterne Restaurant 7 Euro. Der Gleiche kostet bei irgendeinem anderen Gastronom 1 Euro. Das bedeutet, diese Geldflüsse sind immer da.

Und die Cleveren unter uns, die nehmen ihr kleines Rohr und docken das an das große Rohr dran und ziehen halt einfach etwas ab, u. zw. nicht, weil sie sich damit reich machen wollen, sondern weil es einfach in absoluter Fülle da ist. Für jeden von uns. D. h. finanzielle Freiheit ist für jeden machbar, sogar für einen Flugbegleiter aus Wuppertal.

TW: Ja, und was kann man jetzt konkret dann in der Praxis machen? Jetzt haben wir einen Zuschauer, was weiß ich, vielleicht 1.200 netto; 40 Stunden Woche; Arbeit ist „scheiße“, gefällt einem nicht. Was können wir sofort tun?

TB: Also das Erste, was du tun darfst, ist dein eigenes Money-Mindset zu verändern. Dazu würde ich gerne eine kurze Geschichte erzählen. Ich bin ja irgendwann Trainer geworden. Als Trainer beginnst du ja auch nicht mit Tagessätzen von 15.000 Euro, sondern wenn du Glück hast, kriegst du 100, 200, 300, 500 Euro. In dem Segment als ich ungefähr bei 1000 Euro angelangt und megahappy war damit, bin ich zu einem Seminar gefahren nach Thailand. Und dort saß neben mir ein junger Mann. Wir haben uns kennengelernt und wir haben uns unterhalten. Der war Amerikaner.

Irgendwann hat er mich dann gefragt: “Was machst denn so im Monat?“. Das fragen ja die Amerikaner. Die reden ja über Geld. Wir nicht in unserer Kultur. Das war erst für mich ein bisschen komisch.

Dann habe ich ihm ganz stolz erzählt: „Ja ich hab so einen Tagessatz von ungefähr 1000 Euro.  Wenn ich 15 Trainingstage mache, bin ich bei 15.000 Euro im Monat.“

Da hat er mich angeguckt und gesagt: „Good job.“

Dann habe ich gesagt: „Dann will ich‘s bei dir aber auch wissen. Was machst du denn so?“. Und er hat gesagt: „Na ja, so 25.000.“ 

Ich sagte „Ja, das ist ja gar nicht so weit weg. Das ist ja… Dann würde ich gerne lernen, wie du das gemacht hast.“

Dann hat er mich angeguckt, hat erst gar nichts gesagt, dann hat er gesagt „That’s per hour“. (dt.: In einer Stunde!)

In dem Moment ist bei mir im Kopf etwas passiert, was ich im Nachgang gar nicht erklären kann. Mein Mindset für Geld hat sich in diesem Moment verändert. Mein Thermostat, mein Gefühl war, ich muss das Thermometer in mir verändern. Ich muss gucken, auf welche Temperatur bin ich geeicht? Was ist mein Limit? Ich war ja limitiert in meinem Kopf. Und dann hat er gesagt, was er gemacht hat, um eben mehr Geld zu verdienen, und die Lösung ist total einfach für jeden, der hier zuhört. Je mehr Mehrwert du gibst, und zwar Mehrwert in Form von Energie, Geld ist nichts anderes als gedruckte Energie…

TW: …worüber wir meistens nicht nachdenken.

TB: Ja, genau. Und je mehr Energie du an andere gibst, auf einer Party, im Business, und bei Freunden oder im Urlaub, je mehr Energie kommt zu dir zurück.

Und das durfte ich dort lernen. Und da bin ich zurückgekommen und hab einfach überall, wo ich war, eine Schippe draufgelegt, was viele übrigens auch abgeschreckt hat. Viele meiner damaligen Kunden haben gesagt, Tobi ich kann mit dir nichts mehr anfangen. Du bist too much!

Und das war jetzt spannend. Dafür sind andere, viel Größere dazugekommen, die genau diese Energie brauchten. Und bitte nicht verwechseln mit Hokuspokus oder Glaskugel-Guckerei. Das hat damit nichts zu tun. Die universellen Gesetze können wir nicht ändern. Die sind einfach nur da. Und für mich ist das mittlerweile ein universelles Gesetz. Mehr Energie geben, mehr Energie in Form von Geld bekommen.

TW: Wie siehst du das? Ich weiß, du bist jemand der sehr viel in sich selber investiert, Zeit und Geld, um voranzukommen. Wie wichtig siehst du diesen Punkt? Was hat es für dich in deinem Leben verändert und bewirkt?

TB: Ich glaube das war im Nachgang der größte Schritt. Ich habe ein bisschen was vorhin erzählt, dass ich aus einer Angestelltenfamilie komme. Ich hatte einen ganz, ganz reichen Onkel. Der war richtig reich, damals schon. Der hatte so Sommerfeste in seinem Garten und hat da eine Musikkapelle gehabt. Und ich hab immer meine Eltern gefragt, „wie hat der das gemacht?“ Und natürlich konnten die mir das nicht erklären.

Ich hab irgendwann ihn gefragt „Wie hast du das gemacht?“ Und er hat gesagt, dass er hat ganz, ganz viel in seinen Kopf investiert hat. Er hat mir dann irgendwann Universitäten rausgesucht, wo ich studieren könnte. Er hätte sogar dafür bezahlt. Ich war nur nicht gut genug. Was ich aber in diesem Moment gelernt habe, ist, ich muss investieren in meinen Kopf. Und dann hab ich irgendwann angefangen, Seminare zu besuchen mit Geld, was ich nicht ausgegeben habe für Spaß, also für Party oder Urlaub, sagen wir mal, ich habe das gespart und bin dann zu Tony Robbins geflogen, hab dort die Business Mastery gemacht mit 19. Ziemlich früh und hab mittlerweile über eine viertel Million Euro, laut meinem Steuerberater, nur in Weiterbildung investiert. Warum? Weil das kann mir keiner wegnehmen.

Und ich sage jetzt was ganz Provokatives. Für die nächsten 20 Jahre, diese EQ, emotionale Intelligenz, sich selbst in der Mitte zu finden, Mehrwert zu geben, das sind all die Dinge, die habe ich von den „großen Lehrern“, „Gurus“ auf der Welt gelernt. Les Brown, Tony Robbins, wie sie alle heißen, adaptiert, nicht kopiert, das funktioniert ja nicht. Und dann ganz, ganz langsam wie Regen in mein Leben kommen lassen. Und dieses Nasswerden, das war übrigens am Anfang ziemlich anstrengend. Weil dann sagen die anderen du hast dich verändert. Die Raupe zum Schmetterling. Du hast dich verändert. Und irgendwann habe ich gelernt zu sagen, ja das ist hier so gewollt auf der Welt. Und deshalb bin ich ein Seminar-Junkie, gehe immer noch jährlich auf Seminare. Also oft mehrere Tage im Jahr und gebe mittlerweile selber welche. Du ja auch!

TW: Ja ich kann das auch bestätigen. Also ich hab auch nachgerechnet. Ich bin definitiv ebenfalls 6-stellig, was ich in mich selber investiert habe und man bekommt alles ein Vielfaches zurück. Ganz einfach, man bekommt das locker ein Zehnfaches zurück.

TB: Ja.

TW: Oder sogar mehr.

TB: Auch das ist natürlich erst mal ein Mindset, weil wir in Deutschland, wir müssen uns ja immer im Weltvergleich sehen. Wir denken ja immer, wir sind der Name der Welt. Das sind wir ja nicht! Alle die in Asien schon mal waren, oder in Dubai oder in den USA, die wissen wir spielen eine Rolle aber, in unserer Welt spielen wir eine große Rolle. Und dann zu sehen, dass in anderen Ländern, außerhalb unserer deutschen Mauern, Bildung Geld kostet, u. zw. ab Tag 1, wo das Kind in die Schule geht. Das ist ein komplett anderes Mindset. Wir sind es nicht gewöhnt für Seminare 5-stellig, 6-stellig an einem Wochenende zu investieren. In anderen Ländern vollkommen normal. Und da dürfen wir als Deutsche lernen, dass wenn du Elite-Wissen einkaufen möchtest, dann kostet das Geld. Und im Nachgang würde ich dem ungefähr 80 % meines Erfolges, wenn man das überhaupt so nennen darf oder möchte, zuschreiben. Und gute Berater zu haben im Thema Geld. Leute, die sich wirklich auskennen. Leute wie dich. Leute, die wissen wo die Steine liegen. Man muss nicht alle Fehler machen, die die Masse macht.

TW: Ja und vielleicht noch abschließend, wir hatten zwei tolle Themen. Vielleicht noch so als Drittes. Wie ist denn Geld und Glück im Kontext zu sehen? Kann man deiner Ansicht nach Glück mit Geld kaufen? Oder wie siehst du das?

TB: Es gibt erst mal eine ganz, ganz große Wende im Kopf, die wir nehmen müssen. U. zw., dass Spaß und Glück nicht das gleiche bedeuten. So muss ich erst mal die Klammer setzen. D. h., wenn ich mir einen Porsche kaufe oder ein Gut kaufe, im Energieaustausch, dann ist das Spaß.

In dem Moment, wo du mit dem Auto fährst, deine Frau oder dein Mann oder deine Kinder sind mit dir dort, du sammelst Lebensmomente, das ist dann Glück. Und das heißt im Umkehrschluss, dass Geld nicht glücklich macht, sondern du kannst damit entweder andere glücklich machen oder dir Lebensmomente ins Leben holen. Und das hat für mich auch einen großen Unterschied gemacht.

Eine Sache möchte ich aber am Ende noch sagen. Wir müssen alle darauf achten, wie sind wir denn wirklich programmiert worden, als wir jünger waren. Jeder, der den Fernseher anmacht, wir werden programmiert auf Easy-Credit mit 0 %. Auf den neuen Flachbildfernseher. Wir sind in einer Sekte der Mittelmäßigkeit groß geworden. Im Fernsehen laufen immer nur Kleinwagen. Und da mal einen Reality Check zu machen, zu überlegen, was ist das wirklich? Ist das wirklich die Realität? Oder gibt’s da noch ne andere? Dann wird’s wirklich spannend.

TW: Das war Tobi Beck. Vielen Dank lieber Tobi.

TB: Ich danke dir.

TW: Es hat wirklich Spaß gemacht heute hier mit Tobi Beck im Bett. Hat sehr viel Spaß gemacht.

Bis zur nächsten Ausgabe von Faszination Freiheit. Bitte teilen, liken, kommentieren von diesem Video, wenn‘s dir gefallen hat. Damit du keine Episode von Faszination Freiheit verpasst, unterhalb von dem Video. Und da werden wir auch verlinken zu dem Tobi hier, wenn du dich weiter zu unserem heutigen Stargast informieren möchtest.

Bis nächsten Freitag.

Herzlichst.

Dein Thorsten Wittmann und Tobi Beck.

TB: Alles Liebe.

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