CBDC = Enteignung Bankguthaben?!

  • 4. September 2020

Werden wir bald durch sogenanntes CBDC enteignet? Ein Begriff, den kaum jemand kennt und das in nicht allzu ferner Zeit unser aller Leben verändern wird - möglicherweise für viele Menschen sehr zum Nachteil.

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Thorsten Wittmann: Wir hören noch kaum etwas davon, was sich im Hintergrund tut. Stichwort digitale Währungen, digitaler Euro.

In China ist man hier bereits relativ weit und wir werden sehen, was sich alles tut.

Das ist unser heutiges Thema von Faszination Freiheit. Wir haben heute wieder zu Gast Jürgen Wechsler, der sich seit über 25 Jahren jeden Tag mit dem Thema Währungen intensiv beschäftigt und auch Währungen gehandelt und getradet hat beim damaligen Global-Player Nummer 1 im Bankenbereich und war dort tätig als Führungskraft. D. h. dieser Mann kennt sich hier wirklich gut aus und beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Währungen. Und ja, da passiert einiges aktuell Jürgen, oder? 

CBDC-Bedeutung

CBDC - was verbirgt sich hinter dem Begriff? Erstmal dazu. Wir haben auch ein separates Video. Da gehen wir mehr auf die Hintergründe ein. Das kann ich sehr empfehlen. Vielleicht nochmal kurz zusammengefasst, was ist das Ganze genau? Warum wird es uns alle betreffen?

Jürgen Wechsler: Also CBDC heißt ausgesprochen auf Englisch central bank digital currency. Und auf Deutsch digitales Zentralbankgeld. Das ist Geld, das von der Zentralbank ausgegeben wird und wo Privatleute, Unternehmen und Banken dann das Konto direkt bei der Zentralbank haben. Also nicht bei einer Geschäftsbank hast du dein Geld liegen, sondern direkt bei der Zentralbank.

TW: Also im Prinzip „digitaler Euro“. Das heißt, das ist das Pendant zum Bitcoin von den Kryptowährungen, wie wir das kennen.

JW: Ganz genau.

TW: So, einfach dann. Aber dann gesteuert und kontrolliert von den Zentralbanken.

JW: Genau. Also, es ist dann eine zentralisierte Währung. Also nicht wie jetzt z. B. beim Bitcoin, der dezentral aufgestellt ist, sondern wird eben dann zentral ausgegeben diese digitalen Währungen. Auch das Konto zentral verwaltet.

TW: D. h., die Währung, die wir heute so kennen, werden in dieser Art und Weise dann nicht mehr existieren. Ist es das, was du sagen möchtest?

JW: Genau. Die werden dann schrittweise übergehen in die digitalen Währungen. Also von analogen Währungen werden wir über gehen zu digitalen Währung.

TW: Das ist der Tod des analogen Euros, den wir heute so kennen und mit Bargeld etc. Dann gibt es den digitalen Euro, der anders abläuft.

JW: Ganz genau. So ist es. Also es wird im Prinzip ja das, was wir momentan haben, das Bargeld und Giralgeld wird wegfallen und dafür wird es eben dann nur noch den digitalen programmierbaren Euro zum Beispiel geben.

TW: Welche Formen gibt es hier von dem neuen, digitalen Euro und von den neuen, digitalen Währungen?

JW: Wir haben grundsätzlich zwei grobe Richtungen, wie sie ausgestaltet sind. Wo die Überlegungen auch hingeht, das eine kann sein, dass wird Wholesale genannt. Das heißt dass man das Ganze für den Großhandel nutzt. Nur für Transaktionen unter Finanzdienstleistern, unter Banken oder Zentralbanken. Oder auch, dass es nur für Transaktionen unter Maschinen ist, als Beispiel. Also hier kommt auch das ganze Thema Maschinen schon sehr stark mit rein. Maschinen können ja auch miteinander handeln, als Beispiel. Zukünftig. Geht ja auch.

TW: Was heißt das? Maschinen? Hast du vielleicht so ein Beispiel, um sich das klarer vorstellen zu können?

JW: Also beispielsweise, du fährst in einem Parkhaus rein und dann ziehst du dir so ein Ticket raus. Dann, wenn du wieder rausfahren willst, gehst du zum Automaten und löst das Ticket ein und bezahlst dann entsprechend. 

Zukünftig wird es dann eben so sein, dass das Auto wahrgenommen wird von der Schranke, wenn man so will, Kamera, etc. Sensoren. Mit der Kamera wird z. B. auch das Kennzeichen aufgezeichnet und dann fährt das Auto rein.

Wenn ich dann rausfahre, wird automatisch eben abgebucht. Die Schranke kommuniziert dann mit dem Auto und das Auto hat dann eben ein Wallet, einen Geldbeutel. Und dann wird das vom Geldbeutel vom Auto abgebucht. Also braucht man wahrscheinlich jetzt momentan, aber da kann auch eine Maschine mit einer anderen Maschine, ist jetzt so ein Beispiel, dafür braucht man wahrscheinlich noch eine weitere juristische Person oder eine weitere Person im Rechtswesen. Momentan gibt es die natürlichen Personen, die juristischen Personen und dann braucht man vielleicht zukünftig noch eine Maschinen-Person oder eine Syber-Person dafür, um das Ganze als Transaktionen abzuwickeln, dass man eigene rechts Persönlichkeit auch von Maschinen hat.

TW: D. h., es wird komplett neue Bereiche schaffen und Möglichkeiten, die heute noch gar nicht denkbar sind, wo wir in eine komplett neue Ära des Bezahlens hineingehen.

JW: Genau.

TW: Das in jeglicher Hinsicht. Auch sehr transparent und nachvollziehbar, kontrollierbar.

JW: Genau, richtig. So ist es, wenn es genauso umgesetzt wird.

Das ist auch im Prinzip der zweite Teil neben diesem Wholesale. Neben diesem Großhandelsbereich hast du auch den sogenannten Retail-Bereich. Da geht es dann eben um die Unternehmen und um die Privatkunden. Diese beiden Grundkonzepte gibt es.

Aber sehr wahrscheinlich wird es sein, dass man dann gleich auf den Privaten geht. Denn die Tests, die momentan laufen die sind hauptsächlich eben darauf ausgelegt, dass auch das, für den kompletten Privatmann zugänglich ist. Damit heißt es, dass das Zentralbankgeld als das gesetzliche Zahlungsmittel umgestellt wird. Also, dass dann diese CBDC’s in dem einzelnen Währungsraum auch das gesetzliche Zahlungsmittel sein wird. Das ist momentan hauptsächlich Bargeld, ist ja das gesetzliche

Zahlungsmittel zum Beispiel hier bei uns. Das wird dann eben so sein, dass das ersetzt wird durch die CBDC’s.

TW: Ja, wie sieht die Welt nach einer Umstellung aus? Wie kann man sich das vorstellen?

JW: Genau. Das eine ist schon mal Bargeld und das Giralgeld der Geschäftsbanken fallen weg! Also vielleicht gibts noch eine neue Form, wo sich ausgedacht wird, dass doch noch mal Giralgeld vorhanden ist. Aber momentan ist es eigentlich so, dass Tech-Konzerne letztendlich Aufgaben der Banken übernehmen. Also Tech-Konzerne werden Aufgaben von Banken von Zentralbanken und von Staaten übernehmen.

TW: Welche beispielsweise? Google?

JW: Google, Amazon, Apple, Microsoft. Bill Gates hat schon vor, ich glaube knapp 30 Jahren gesagt: „Banking is necessary, banks are not!“. Also Bankwesen braucht man, aber Banken selbst braucht man nicht!

Wahrscheinlich kann er jetzt seine Vision auch damit erfüllen in diesem Zeitraum. Deswegen nehmen die Tech-Konzerne hier eben die Aufgaben hier ein.

Auch die chinesische Zentralbank arbeitet ja zum Beispiel nicht so mit den Banken dort zusammen, sondern eher mit den Tech-Konzernen in China wie Tencent oder wie Alibaba. Mit denen setzen sie das Ganze um. Letztendlich lässt es schon darauf schließen, dass die Banken neue Funktionen bekommen werden in dem Geldsystem und Tech-Unternehmen dann entsprechend Funktionen einnehmen für die Banken.

TW: Die Banken müssten das doch eigentlich wissen, dass sie austauschbar werden, aber halten letztendlich noch still und machen das Beste draus und dann eben bei diesem Neustart in der besten Position zu sein?

JW: Genau das ist momentan, was man also auch merkt, jetzt werden plötzlich FinTech- und Blockchain-Experten eingestellt bei den Banken, weil sie doch merken die Fälle schwimmen weg.

Man hat es auch schon mal geschafft ein Jahr im Jahr 2018 das Rad ein bisschen stillstehen zu lassen bei den anderen digitalen Währungen. Da hat man also Unternehmen die Konten gekündigt, die im Zentralbankgeldbereich, damit die nicht mehr agieren konnten. Damit konnten Finanzdienstleister und Banken dann nachrüsten. Auch der Staat konnte nachrüsten hier.

Der Staat versteht jetzt auch ein bisschen mehr was da läuft, weiß auch wie man als Steuereinnahmen daraus generieren kann. Deswegen ist es auch mehr in Ordnung, was jetzt da läuft. Auch Banken und Finanzdienstleister haben jetzt Geschäftsmodelle gefunden, wie man sich einklinken kann.

TW: Also d. h. für die Zentralbanken auch Krypto-Währungen inzwischen ja, aber dann von uns! So aufgesetzt, wie wir die haben wollen.

JW: Genau.

TW: Dass dann Steuern gleich direkt erhoben werden können, ist ja eigentlich sogar super. Ist ja perfekt für den Staat!

JW: Genau richtig. Also ein Teil dieses digitalen Universums werden dann einfach die digitalen Zentralbank Währungen sein, neben anderen Dingen. Denn das alles wird digital gemacht. Wir haben ja auch in Deutschland jetzt gerade eine neue Gesetzgebung, die eingebracht wird für digitale Wertpapiere.

Also hier tut sich sehr viel, dass eben die ganzen Wertpapiere auf die Blockchain gebracht werden, dass von Seiten des Gesetzgebers Rahmenbedingungen geschaffen werden, um das breiter zur Verfügung zu stellen und damit auch der Bankensektor nicht komplett außen vor ist.

TW: Wie sieht denn so eine Umstellung aus? Also erst mal, wenn die Banken obsolet werden, naja dann ist das schon so ein mulmiges Gefühl. Ich meine viele haben ja dort Gelder dort drauf. Ist es dann alles so sicher? Wie sieht das aus? Wie erfolgt so eine Umstellung? Was glaubst du, ist das wahrscheinlichste Szenario?

JW: Also es werden im Prinzip Bargeld und Giralgeld abgeschafft. Das war dann zukünftig von der Zentralbank zur Verfügung gestellt diese ganze Thematik. Man muss ja dann irgendwann mal umrechnen. Man hat einen analogen Euro und einen digitalen Euro dann. Das heißt also wahrscheinlich gibt es eine Übergangsphase für die Umstellung.

Man muss ja auch das technisch noch weitermachen, also bei den verschiedenen Zugangsmöglichkeiten. Wahrscheinlich Smartphone ist noch am einfachsten und schnellsten umzustellen.

Wenn man andere technologische Umsetzungsmöglichkeiten, wie eben die unsichtbaren Tattoos oder die Chips, die man sich einsetzen kann, betrachtet, das könnte ein bisschen länger dauern, bis es für alle zur Verfügung gestellt wird. Das heißt, es wird wahrscheinlich eine Umstellungsphase geben, wo beide gelten. Kann man vielleicht auch noch mal vergleichen mit der Währungsumstellung 1998/99 bis 2002 mit dem Euro und der D-Mark.

Da haben wir auch eine Übergangsphase gehabt für das Ganze, wo ich parallel was machen konnte. Bzw. das Bargeld ist dann erst 2002 konkret gekommen. Das kann ich dann eben hier auch machen. Was wahrscheinlich auch sein wird, ist, dass wir keinen 1:1 Umrechnungskurs haben werden zwischen dem analogen Euro, den wir momentan haben und zukünftigen digitalen Euro. Auf Bargeld wird es Abschläge geben.

Der internationale Währungsfonds hat hier auch schon ganz konkrete Vorschläge gemacht für die Staaten, wie so etwas aufgesetzt werden kann inklusive Marketing. Also es wird auch vom IWF empfohlen.

TW: Es wird dann schmackhaft gemacht. Es wird dann gut klingen. Die kritischen Elemente lassen wir mal weg, dass du kontrollierbar bist, direkt Steuern und Big Brother, wenig Überwachung. Also Big Brother ist ja noch eigentlich ein Witz dagegen.

JW: Genau. Also wird auch schon vom IWF vorgeschlagen, dass Marketing-Budgets für die Überzeugungsarbeit der Bürger extra von den Staaten mit eingeplant werden sollten im mindestens zweistelligen Millionenbereich.

TW: Bitte Video teilen für solche Dinge, dass mehr Menschen das mitbekommen. Weil das öffnet ja Augen. Also die großen Gewinner, das haben wir uns ja beim letzten Video schon angeschaut, das sind die Zentralbanken selbst, das ist die Politik. Na also Kontrollstaat! Also da war die DDR ein Witz dagegen, wenn man schaut wie viel Kontrolle da geballt wird zukünftig.

JW: Genau!

TW: Also auch, wen man am Zahlungsverkehr noch teilnehmen lässt und wen nicht?

JW: Genau.

TW: Kann ja dadurch bestimmt werden. Und diejenigen, die man vielleicht nicht haben möchte, vielleicht auch Systemkritiker, ach braucht man ja nicht! Einfach, wunderbar. Dann können wir doch hier, klack! Kann man die abstellen.

JW: Genau, die haben dann keinen Zugriff mehr. Genau die können nicht mehr zahlen. Oder was man auch machen kann, ist, wenn das Verhalten von einzelnen dem Staat nicht passt, wie es auch in China jetzt geplant ist, dass eventuell das Verhaltens-Scoring mit einfließt, dann kann man sagen okay, wenn du bezahlst dann ist ein digitaler „Neuro“ dann sozusagen nur die Hälfte wert als Beispiel.

TW: Kurz wie kann man sich so etwas vorstellen? Weil das ist ja sehr fremd. Das kennt man ja im europäischen Raum überhaupt nicht. Verhaltens-Scoring? Was kann man sich da vorstellen?

JW: Also wenn man sich eben positiv verhält bekommt man in China praktisch Bonuspunkte gutgeschrieben und hat dann eben noch mal Zugriff auf weitere Annehmlichkeiten im Staate China, wenn man so will. Wenn man das eben nicht macht, dann hat man diese Annehmlichkeiten nicht oder es werden einem Rechte entzogen.

TW: Also sprich, das System gibt Regeln vor. Wenn du dich schön danach hältst, dann ist alles gut. 100%!

JW: Genau.

TW: Was wären da jetzt so Beispiele? Was darf man in China jetzt nicht machen?

JW: Also ich kann es gar nicht genau sagen. Aber natürlich ist klar die Parteikritik oder sowas, wenn das da aufkommt oder wenn man…

TW: Also wer wird da auch in China oder auch gerade in Europa, wer würde da schon das System kritisieren? Also gut, aber soll es ja geben.

JW: Genau. Die kontrollieren auch komplett den E-Mail-Verkehr auch dort und damit kann das entsprechend aufgewacht werden, wenn sich da jemand kritisch äußert, kann es sein oder wenn er einen Beitrag nicht leistet in gewissen Formen, dann wird das auch abgezogen oder wenn er Verkehrsübertretungen macht, dann bekommt man auch einen Abschlag in seinem Verhaltens-Scoring. Genau, das ist auch so ein typisches Beispiel in China, wo das dann herabgesetzt wird.

TW: Vielleicht zukünftig, auch wenn man nicht ordnungsgemäß seine Masken trägt oder so, dass man dann mit Gesichtsscanner usw. erfasst wird.

JW: Genau, das wird dann übrigens auch direkt abgezogen werden vom Zentralbankgeldkonto. Also es ist dann nicht mehr wie jetzt Strafzettel und schauen wir mal, ob er bezahlt oder nicht. Dann kommt noch eine Mahnung oder ähnliches. Das funktioniert dann nicht. Sondern das wird dann direkt vom Zentralbankgeldkonto abgebucht, also alle staatlichen Einnahmen.

TW: Schöne neue Welt. Wann rechnest du damit, dass wir wirklich darauf vorbereitet werden und das es losgehen kann?

JW: Also die Dinge laufen momentan schon mit den Tests. Es kommt darauf an, wie die Tests aufgelegt werden, das Ganze. Welche Infrastruktur dafür gemacht wird.

TW: China schon sehr fortgeschritten in mehreren Städten.

JW: Genau und die brauchen natürlich dann immer die Unterstützung noch der Software-Hersteller, weil die ja letztendlich das Ganze dann weiterverbreiten werden. Also da laufen natürlich schon die ganzen Gespräche und auch schon die Beta Programme, wenn man so will. Dann kann man wahrscheinlich sagen, dass jetzt 2021/22 schon weitere Tests dann noch folgen.

2023/2024 kann man also auch mit der Einführung des Ganzen rechnen. Dann kann man ja auch sagen, irgendwann wahrscheinlich wird das Aufwachen kommen, dass man merkt, dass es nicht 1:1 umgestellt wird, sondern ja vielleicht macht man einen Schnitt wie damals Euro gegen D-Mark die Hälfte einfach nur noch dann das Geld wert ist. Oder dass man eben sagt, man macht noch ein bisschen größeres Ding, weil da haben wir doch einige Staaten auch vor allem in Europa, wo man saget, der hat Probleme, dass man dann einfach einen Schnitt 1:10 macht wie es früher war und dann kann man das einfach auch wieder besser machen.

Diejenigen, die noch mit dem alten Geld bezahlen wollen, die kriegen halt dann einen geringeren Wechselkurs, wie früher auch bei Währungsumstellungen. Also ziemlich normal, was da dann stattfinden wird. Also in Anführungsstrichen „normal“ vom bisherigen, wie es stattgefunden hat.

TW: Ja, das ist ein krasses Thema. Aber was kann man jetzt tun? Wie kann man sich da vorbereiten? Jetzt Abwarten und Tee Trinken. Naja, wird schon irgendwie werden, hoffen? Was kann man tun?

JW: Also letztendlich wird es ja so sein, man sagt ja, 95 % der Leute verlieren in so einer Umstellung aber 95 % der Leute kriegen es auch vorher nicht mit. Also, wenn ich allein jetzt meinen Dachraum anschaue, dann sind wir bei circa 100 Millionen Einwohnern. Allein wenn wir jetzt insgesamt 5 Millionen Leute erreichen, die sich vorbereiten, dann sind es wieder nur 5 % kann man sagen.

TW: Also wahrscheinlich ist es nicht realistisch. Ich kann mir das nicht vorstellen, dass da 5 Millionen bei so einem Thema dann aufwachen und sich wirklich vorbereiten.

JW: Genau leider.

TW: So ein paar 100.000 vielleicht, vielleicht 1 Million?

JW: Genau also leider zu wenig, was dort eben stattfindet und ja man kann eins machen, natürlich schon mal schauen, man kann sagen Geldwerte werden entwertet werden. Also Geldwert wird nicht mehr Geld wert sein.

TW: Also Geldwert, das heißt Bankguthaben, Euroguthaben, Lebensversicherungen.

JW: Genau Euro- Festgelder, Euro-Sparbücher, Euro-Guthaben auf dem Konto, Lebensversicherungen, Schuldverschreibungen.

TW: Also wir sagen schon seit Jahren diese Themen, dass das auf dem absteigenden Ast ist.

JW: Genau. Also wie gesagt, man kann ja dann auch gleich die Umstellung der Einlagen machen bei den Geschäftsbanken, dieses Einlagengeschäft bei den Banken braucht man in der Form nicht mehr. Das heißt ich muss diese umtauschen in werthaltigere Geldwerte.

Es gibt natürlich auch im Ausland dann noch bessere Geldwerte, wenn man so will. Also andere Währungen auch die es ein bisschen stabiler angehen, wo der Umrechnungskurs dann einfach besser sein wird.

Oder natürlich auch die klassischen Währungsformen, die man hat, wie Gold oder Silber. Das sind ja klassische Währungen, die über Jahrtausende auch dann genutzt wurden für diese Fälle. Dort kann man zum Beispiel auch dann die Geldwerte weiter parken. Das heißt, eigentlich kann man sagen, dass man vielleicht nur noch 6 - 12 Monate, was man wirklich braucht oder wenn man Zielspart auf ein Auto oder ähnliches, dass ich das als effektives Euro-Guthaben unterhalte und der Rest müsste eigentlich aus dem aktuellen Geldsystem rausgenommen werden, um sich zu schützen.

Oder natürlich auch, wie wir ja auch in unseren Webinaren vorstellen, Online-Trainings, die wir auch dazu machen, wie kann ich die neue Geldordnung jetzt schon platzieren? Also die neue Geldordnung hat ja verschiedene Teilsegmente und man kann heute eben schon auf Teilsegmente der zukünftigen neuen Geldordnung zugreifen und eben da schon für sich das Ganze umzusetzen.

TW: Also das verlinken wir auch unter diesem Beitrag. Die neue Geldordnung! Wie wird das digitale Geld zukünftig aussehen? Das ist ein Riesenthema. Es wird uns alle betreffen. Da haben wir mehr Zeit. Da kannst du auch einige Charts und Sachen dazu zeigen. Also sehr empfehlenswert. Kannst du dir unterhalb von dem Beitrag anschauen.

Ja, lieber Jürgen, herzlichen Dank. Spannendes Thema. Da werden wir sicherlich noch öfter darüber sprechen. Auf jeden Fall auch bitte teilen, liken, kommentieren! Wichtige Themen. Die meisten bekommen überhaupt nicht mit, was dort draußen passiert. Je größerso eine kritische Masse da draußen wird bzw. dass dies erreicht wird, umso wichtiger. Dass man nicht irgendwann aufwacht und sich denkt, oh hoppla oder umgangssprachlich „Scheiße! Was ist hier eigentlich alles passiert?“

JW: Ja ganz genau. Da wird sich einiges tun.

TW: Deswegen wichtig in unserer Community, wir unterhalten uns regelmäßig über Zukunftsthemen. Trage dich unterhalb von dem Video ein, damit du keines unserer Videos verpasst. Auch YouTube-Kanal abonnieren.

Jürgen nochmal herzlichen Dank für dein Know-how.

JW: Gerne.

TW: Und bei diesem Thema werden wir up to date bleiben. Also bis nächsten Freitag ansonsten der nächsten Ausgabe von Faszination Freiheit. Ja, ganz liebe Grüße. Herzlichst, dein Thorsten Wittmann. Heute mit Jürgen Wechsler.

JW: Tschüss und alles Gute!

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