Geld verdienen während Corona – 7 Tipps für Unternehmer

  • 3. April 2020

Wie kannst du als Selbstständiger und Unternehmer Geld verdienen während der Corona-Krise bzw. trotz der Corona-Krise?

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Thorsten Wittmann (TW): Wir sehen uns heute das Thema Automatisierung für Selbstständige und für Unternehmer an.

Ich begrüße heute einen besonderen Gast, der bei uns die Automatisierung macht und das sehr gut. Er ist einer der führenden Experten zum Thema Automatisierung für Selbstständige und Unternehmer. Herzlich willkommen René Tzschoppe.

René Tzschoppe (RT): Vielen Dank für die Einladung, lieber Thorsten.

TW: Ja es ist ein brandaktuelles Thema. Also für viele Selbstständige und Unternehmer geht es sogar aktuell um die Existenz. Bei euch habt ihr teilweise deutlich mehr Nachfrage.

Deswegen haben wir heute dieses Interview ins Leben gerufen, so dass die Leute einfach konkrete Lösungen haben. Wir haben heute sehr viele Inspirationen.

Wir gehen 7 Automatisierungsmöglichkeiten durch, die die meisten Menschen dort draußen überhaupt nicht kennen. Deutschland, Österreich und Schweiz ist Automatisierungs-Niemandsland und noch ganz am Anfang. Wer sich jetzt positioniert, jetzt diese Chance nutzt, der ist danach vorne. Der ist auch krisenunabhängig für solche Dinge. Oder René? Wie würdest du das zusammenfassen?

RT: Ja also, das schöne ist ja, man siehts im Nachhinein immer so, dass man es lange hätte machen müssen. Unsere Kunden verdienen halt momentan trotz der Corona-Krise Geld oder können auch während der Corona-Krise einfach ihr Business normal weitermachen. Alle, die das nicht haben, alle die diese Automatisierung nicht haben, die fangen jetzt an kurzfristig zu überlegen, wie stelle ich meinen Vertrieb um auf digital. Das ist nicht einfach aber auch nicht unmöglich. Man kann es machen, man muss halt jetzt nur dranbleiben. 

TW: Du machst das auch bei uns. Deswegen weiß ich, du bist da ein Top-Mann. René, was hast du denn vorbereitet?

RT: Zu den Automatisierungs-Tipps könnte ich wahrscheinlich jetzt problemlos 90 Minuten am Stück reden. Aber wir wollen uns ja kurz   fassen. Grundsätzlich ist die erste Überlegung, wie schaffst du es, deinen Vertrieb zu automatisieren? Und Vertrieb assoziieren wir häufig mit dem Thema Verkaufen. Sprich, ein Interessent wird in das nächsthöhere Level gebracht und ihm wird etwas verkauft. Dafür gibt’s natürlich klassisch die Sales-Funnel, wo wir Interessenten einfach Produkte automatisiert verkaufen. Das geht über ein peu à peu wachsendes Vertrauenslevel. Das ist ja genau das, was wir aufbauen. Viele wissen es schon. Wir können nicht beim ersten Mal direkt was verkaufen, sondern wir brauchen ein gewisses Vertrauen. Das ist das, was wir über Automatisierung schrittweise erzeugen, um dann am Ende auch den Abschluss zu machen.

TW: Ich nehme an über E-Mail. D. h., man hat von dem Kunden, der jetzt in den Laden reinkommt, die E-Mail-Adresse. Wenn man das richtig macht, dann hat man die Erlaubnis den theoretisch ein Leben lang zu kontaktieren und dem auch Angebote zuzuschicken, was auch automatisiert und personalisiert, was ihn auch interessiert.

RT: Ganz genau. Das Wichtige ist, dass man das personalisiert. Es gibt mittlerweile Software, die macht das möglich, dass wir so individuell und so herzlich und auch so bedarfsorientiert kommunizieren, dass das Gegenüber es nicht merkt, dass dort eine Automatisierung herrscht oder dass selbst, wenn er es merkt, er sagt, wow, das passt aber wirklich gut für mich.

Automatisierungs-Tipp Nr. 1: Verkauf

TW: Ja, man kann da wirklich so einen Verkaufs-Funnel bzw. eine Verkaufsserie erstellen. Die Leute kriegen das, wenn man das geschickt anstellt, gar nicht mit. Da steht dann nicht Newsletter von Autima, von Thorsten Wittmann oder sonst was. Sondern es sieht so aus, als hätte ich persönlich eine E-Mail erhalten mit persönlicher Anrede. Und das sieht dann gar nicht direkt aus wie Werbung.

Und da kann man genau die Serie von Produkten automatisieren und dann herausschicken, so dass man daraus Umsätze generiert und die Leute trotzdem von einem hören, obwohl man selber physisch nicht vor Ort ist. Man setzt das einmal auf und dann partizipiert man theoretisch sein restliches Unternehmerleben lang davon. Habe ich das richtig zusammengefasst?

RT: Absolut. Also wir haben auch Funnel, die laufen schon seit mehreren Jahren unverändert und funktionieren seit mehreren Jahren unverändert. Das ist dieses „Set it and forget it“-System. Also, einmal aufsetzen und dann nicht mehr dran denken, denn es läuft im Hintergrund. Das ist das, was uns ja auch den Alltag vereinfacht. Im Verkauf ist es halt offensichtlich, aber es geht an so vielen anderen Punkten auch. Das ist das, was die Leute einfach unterschätzen.

TW: Klasse. Also Automatisierungs-Tipp Nr. 2?

Automatisierungs-Tipp Nr. 2: Kunden-Onboarding

RT: Wenn wir was verkauft haben, was passiert denn dann als nächstes? Dem Kunden haben wir etwas verkauft, eine Dienstleistung, ein Produkt, eine Beratung oder ähnliches. Jetzt muss der Kunde geonboarded werden. D. h., wir haben am Anfang immer Themen, die wir mit dem Kunden besprechen müssen. Wir brauchen einen Auftragsdatenverarbeitungsvertrag. Wir brauchen ein Erstgespräch für das Strategiemeeting. Wir brauchen Textbriefing. Das ist bei vielen anderen Branchen genauso. Also jeder Finanzberater, der braucht halt diverse Unterlagen. Der braucht diverse Bescheinigungen, Kopien vom Ausweis. Also du hast einfach am Anfang immer mehr Aufwand mit einem Kunden, das ist ganz normal, um den zu onboarden. Und dieser Onboarding-Prozess, der ist ja immer gleich, und alles, was immer gleich ist, kann man automatisieren! Das ist eine Arbeitserleichterung und löst den Engpass, wenn man auch mal viele Kunden auf einmal gewinnt.

TW: Also so als Beispiel vielleicht auch. Denn man hat jetzt ein Produkt, da muss man in der Regel auch was dazu sagen. Wie nutzt man das Produkt, Produkttipps und -tricks, worauf sollte man aufpassen. Da könnte man jetzt auch bspw. so ein Video drehen, dieses erläutern, sich persönlich nochmal zeigen und dann das ausliefern und auch nachfragen, hey, hast du es auch schon benutzt? Wie waren deine Erfahrungen? Oder auch vielleicht bestimmte Inhalte nacheinander freischalten oder nochmal darauf hinweisen, sodass man wirklich in Kontakt ist mit jedem. Nicht dass man nur verkauft und macht dann gar nichts mehr. Also genau jetzt entscheidet sich auch, ob derjenige auch weiterhin kaufen wird und welchen Eindruck er haben wird. Das ist genial, wenn man das fast komplett automatisieren kann und die ganzen Fragen, die auch ansonsten reinkommen, die man immer wieder beantwortet, damit aufgreift und alles abdeckt und viele Tipps und Tricks gibt, damit der Käufer ja auch den maximalen Erfolg hat.

RT: Ja, ganz genau.

TW: Klasse. Was haben wir als nächstes?

Automatisierungs-Tipp Nr. 3: Mitarbeiter-Onboarding

RT: Das ist vom Prinzip her die nächste Logik. Wenn ich viel verkaufe und die Kunden problemlos onboarde, kommt irgendwann der Engpass. Ich habe sehr viel zu tun und dann brauche ich neue Mitarbeiter! Und auch beim Thema Mitarbeiter kann man viel automatisieren. Da gibt es so viele Parallelen zum Vertrieb.

Eine Bewerbung kommt - eine Anfrage kommt. Ich muss mit dem Bewerber telefonieren und eine Bestätigung rausschicken. Ich mache einen Termin vor Ort, ich habe ein Folgegespräch, ich habe einen Abschluss oder eine Einstellung von einem Bewerber, welcher dann unser neuer Mitarbeiter wird.

Und so kann man auch das Thema Mitarbeiter-Onboarding machen. Also ein neuer Mitarbeiter kommt, ich heiße den herzlich willkommen im Team. Ich sag dem, wie benutzt du die Software an deinem Arbeitsplatz? Wo kannst du in der Pause einkaufen? Wie gehen wir mit Geburtstagen von Team-Mitgliedern um? Wer macht bei uns die Küche wann sauber? Also es gibt so viele Dinge, die ein neuer Mitarbeiter nacheinander lernen muss. Und das kann man extrem gut durch Automatisierung unterstützen, um sich als Führungskraft einfach dann um die Dinge zu kümmern, die wirklich wichtig sind.

TW: Ja. Kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Wenn jetzt neue Team-Mitglieder reinkommen, dann ist das einfach erstmal Anfangseuphorie. Und dann alle Dinge erläutern, dass die Leute zumindest die Mission, die Vision dahinter mitbekommen. Was sind die Prozesse, was sind interne Abkürzungen. Das ist ja sehr viel Zeug, was da zusammenkommt. Also das ist sehr, sehr hilfreich. Man muss einen Mitarbeiter in der Regel ein paar Tage einarbeiten. Und wenn man schon fast alles davon automatisieren kann, dann ist das natürlich perfekt. Weil man erzählt letztendlich vielen immer dasselbe. Die Hälfte kann man jetzt sicherlich automatisieren, weil es standardisiert ist.

Auch Events kann man automatisieren. Vielleicht kannst du 1-2 Sätze dazu sagen.

Automatisierungs-Tipp Nr. 4: Events

RT: Es gibt Trainer, Coaches, Speaker, die trotz der Corona-Krise Geld verdienen. Die Trainer, die es richtig machen, haben jetzt schon umgestellt auf Online-Events. Die machen Online-Kongresse, die machen große Webinare, Live-Coachings. Alles übers Internet. Und die Methodik dahinter ist genau die gleiche. Ich kann auch vorher ein Ticket verkaufen. Ich mache eine Zahlungsabwicklung. Es gibt einen Zugangscode und das schöne ist, ich muss mich nicht ums Catering kümmern! Das bleibt weg! Aber ansonsten funktioniert Event online wie auch offline einfach sehr ähnlich. Und da kann man extrem viel automatisieren. Das machts ja auch leichter für so einen Event-Manager. Man wird ja wahnsinnig! Was die für einen Job haben! Ist ja irre! Also ich kann mich noch an Euer geniales Event im letzten Jahr erinnern. Da möchte ich nicht in der Haut der Event-Managerin gesteckt haben! Das war irre!

TW: Ja, das ist so. Events sind sehr viel Aufwand. Also online ist es ein Bruchteil davon. Aber egal, ob online, offline, man kann extrem viel automatisieren, vor dem Event, während dem Event, auch nach dem Event mit der Aufarbeitung. Ja sehr spannend.

Dann Punkt Nr. 5. Was können wir als nächstes automatisieren?

Automatisierungs-Tipp Nr. 5: Termin-Vereinbarung

RT: Vielleicht kennt man das. Man bekommt eine E-Mail und da steht drin „Lieber Thorsten. Ich würde mich gerne mit dir unterhalten. Schick mir doch bitte mal 5 Terminvorschläge.“ Ich suche 5 Terminvorschläge raus, blockiere mir die alle, schicke die 5 Terminvorschläge, warte auf die Antwort, hoffe die kommt schnell, weil die nächsten stehen auch schon und wollen einen Termin haben. Und dann antwortet er mir: „Keiner der 5 passt.“ Ich muss die wieder rausstreichen. Daran merkt man, dass dieser Prozess der Terminvereinbarung eigentlich völlig bescheuert ist, wenn man das analog oder über einen manuellen Weg macht.

Genau deswegen lassen wir das. Wir geben jedem Unternehmer eine automatische Terminvereinbarung an die Hand, so dass die in Zukunft nur noch auf einen Knopf drücken und dann ist es wie eine bessere Assistenz, die dann die Termine mit dem Kunden vereinbart und man hat selber gar nichts mehr zu tun.

TW: Ja, das ist dann häufig so ein Termin-Ping-Pong.

Also ich glaub die Zuseher merken schon, wenn man da einfach nur ein paar von den Sachen umsetzt, was das für einen Unterschied macht, wenn man sich selbst „freischaufelt“! Übrigens, das ist bei mir eine Aufgabe, die heißt so. Die lege ich mir immer jeden Tag aufs Neue. Da steht „freischaufeln“! So als bildhafter Begriff. Und das ist so genau dieses Prinzip. Ich bin ein großer Automatisierungs-Fan. Deswegen machen wir das ja auch zusammen bei uns.

Ja, Punkt Nr. 6. Was haben wir als nächstes?

Automatisierungs-Tipp Nr. 6: Webinare

RT: Webinare. Vom Prinzip her ist ein Teil davon wie bei einem Online-Event. Aber man kann auch, und das wissen viele gar nicht, Webinare als solche automatisieren. Also du kannst wirklich ein Webinar automatisiert abspielen inklusive Terminvereinbarung, inklusive Vorbereitung, Nachbereitung.

Man nimmt sich einmal die Zeit und macht eine richtig gute Verkaufspräsentation mit allem Drum und Dran, mit allen Benefits, so dass man wirklich sagt, so hätte ich es am liebsten jedem Kunden erklärt. Wenn ich das dann aufzeichne und als Webinar in einer Endlosschleife laufen lasse, kann ich jedem Interessenten, mit dem ich gerade nicht persönlich reden kann, sagen, pass auf, guck dir das an und wir reden danach über die offenen Fragen.

TW: Sowas war mir auch nicht bewusst. Weil das ist dann auch eine andere Ebene ein Video zu haben bspw. wo man eine Dienstleistung verkauft oder was auch immer vorstellt, wo man im realen Maß seine Expertise zeigen kann, Tipps und Tricks geben kann und eben auch die Prozesse danach, dass man solche Dinge automatisieren kann. Wenn der jetzt nicht teilgenommen hat, dann lädt man ihn nochmal ein. Wenn jemand abgebrochen hat, bekommt er einfach andere E-Mails, als wenn er bis zum Ende dabei war. Also da gibt’s ja extrem viele Möglichkeiten, dass man Leads generieren kann. Und das kommt dann automatisiert. Denn wenn wir jeden Tag Angebotspräsentationen machen müssen, wenn wir jeden Tag ein Webinar geben müssen, dann kommen wir zu nichts mehr. Und das können wir automatisieren. Das macht ja fast keinen Unterschied in der Konvertierung.

Dann haben wir noch einen Punkt.

Automatisierungs-Tipp Nr. 7: Online-Bewertungen

RT: Last but not least einer meiner Lieblinge. Das Thema Online-Bewertungen. Das ist für ganz viele extrem wichtig, weil diese Online-Reputationen auch finanziell sehr schnell zeigen, was das für ein Unterschied ist. Also es gibt dazu ganz viele tolle Studien. Da werde ich sicher ein Stück weit auch in unserem Live-Training ne ganze Menge zeigen können. Dass man erstmal sieht, wie wichtig sind Bewertungen. Wir unterschätzen alle das Thema. Bewertungen im Internet sind so wichtig! Natürlich wollen wir alle echte Bewertungen. Keiner will irgendwie Bewertungen kaufen und dann irgendwann einen Reputationsverlust im großen Stil zu haben. Wir wollen echte Bewertungen. Die kriegen wir von echten Kunden. Und das wiederum ist ein Prozess, der lässt sich super automatisieren. Kunden, die uns wohlgesonnen sind, geben uns gerne Bewertungen und da muss man halt nur dranbleiben. Das lässt sich am besten automatisieren.

TW: Also da kann ich aus eigener Erfahrung sprechen. Wir arbeiten sehr viel auch mit den Feedbacks aus unserer Community. Wir sammeln das auch. Natürlich haben wir das systematisiert. Wir haben es auf unserer Seite als einen Reiter mit dem Namen Seriös https://thorstenwittmann.com/serioes/ . Wir haben dort Feedbacks drauf, die einfach verschiedene Stimmen wiedergeben zu unserer Tätigkeit. Und das kann man systematisieren und automatisieren und dann hat man einfach was vorzuweisen. Weil wenn Leute einen nicht kennen, dann muss man natürlich Überzeugungsarbeit leisten. Dann kann man noch so viel erzählen. Viele Leute schauen dann ja, was haben denn andere für Ergebnisse damit erzielt. Das sind Dinge, die machen den richtigen Unterschied und das kann man automatisieren.

Jetzt haben wir, denke ich, Bewusstsein geschaffen, was man alles automatisieren kann. Es ist den meisten Menschen gar nicht bewusst. Es eröffnet einen komplett neuen Horizont.

RT: Es gibt einen Weg nicht nur während der Corona-Krise Geld zu verdienen, sondern auch komplett unabhängig davon automatisiert neue Wege zu erschließen und da wollen wir einfach Mut machen an der Stelle.

TW: Klasse, also vielen lieben Dank. Gerne Daumen nach oben für das zugehörige Tipp-Video. Teilen, liken, kommentieren.

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Ich freue mich auf nächste Woche. Bis dahin.

Dein Thorsten Wittmann®

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