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9 Tipps, wie du dein Geld sofort vor Enteignung schützt

Unser Privateigentum gehört uns und daran kann keiner - zumindest auf legale Weise - etwas ändern. Eine Einstellung, die besonders in der aktuellen Krisenzeit auf die harte Realität stoßen könnte.

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Neue Gesetze, Gesetzesvorschläge und Regelungen öffnen dem Staat immer mehr Wege, um auf das Vermögen der Bürger zugreifen zu können und so die Staatskasse etwas zu füllen. Wie das sein kann, warum sowas passiert und vor allem, wie man sich schützen kann, schauen wir uns in diesem Artikel einmal genauer an.

Aktuelle wirtschaftliche Lage

Die wirtschaftliche Lage ist auf der ganzen Welt angespannt. Die Folgen der Corona-Pandemie, Impfschäden, eine hohe Inflation - wie wir sie seit Jahrzehnten nicht erlebt haben - und Krieg bringen sehr unruhige Zeiten mit sich.

Die Front in Russland zur Ukraine ist seit vielen Monaten angespannt und es kann nur geschätzt werden, wie sich die Lage entwickelt. Das hat natürlich Auswirkungen auf Lieferungen und die Rohstoffbeschaffung. Deutschland steht vor einem kalten Winter und Lieferengpässe machen sich auf der ganzen Welt bemerkbar. Das jedoch schon seit Jahren.

Auch die Corona-Pandemie ist noch nicht bekämpft. Es werden weiter Gelder für Impfkampagnen, Teststellen und viele weitere coronabedingte Maßnahmen ausgegeben. Dabei steht der Winter erst noch vor der Tür. Welche Maßnahmen uns erwarten und wie hart sie erneut die Wirtschaft treffen können, steht ebenfalls noch in den Sternen.

Natürlich wirkt sich das auch negativ auf die Anlagemärkte aus. Der S&P 500 ist in diesem Jahr über 20 % gesunken. Bitcoin ist in der Zeit sogar um 60 % gefallen. All diese Bewegungen haben große Auswirkungen auf die Wirtschaft eines Landes.

Verschuldung Deutschlands

Das geht an niemandem ohne Folgen vorbei. Weder am Bürger noch am Staat. Hohe Schulden sind da die logische Folge. Ende 2021 lag die Verschuldung von Deutschland bereits bei über 2,3 Billionen Euro. Das ist die höchste Pro-Kopf-Verschuldung, die es jemals gab.

Angefangen hat es mit der Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie. Man wollte der deutschen Wirtschaft wieder auf die Beine helfen, was bereits Anfang 2021 die Staatsverschuldung auf ein neues Allzeithoch getrieben hat. Die Maßnahmen und die Lockdowns haben verheerenden Schaden in der Wirtschaft hinterlassen.

Mittlerweile ist die Corona-Pandemie jedoch nicht mehr das einzige Problem. Der Ukraine-Krieg und vor allem die daraus resultierende Energiekrise macht Deutschland in großem Maße zu schaffen und lässt den Schuldenberg unkontrollierbar wachsen.

Durch die 2009 veranlasste Schuldenbremse war eigentlich festgelegt, dass sich der Staat um maximal 0,35 % des BIP neu verschulden darf. Da der Eintritt von Naturkatastrophen und außergewöhnlichen Situationen, also mit anderen Worten der Krieg und die Corona-Pandemie, eine Ausnahme darstellen, ist die BRD wieder ungehindert.

Mit der Inflation kann ein Staat schon mal den Wert der Schulden senken. Wenn man sich die Inflationsrate anschaut, erkennt man auch schnell, dass diese Strategie auf Hochtouren verfolgt wird.

Besonders die Bürger treffen solche Strategien hart, da wir massiv an Kaufkraft verlieren und unsere Ersparnisse deutlich weniger wert sind.

Die Inflation steigt seit Monaten immer weiter an und wie sich das entwickelt, lässt sich nur schwer vorhersagen. Fakt ist aber, dass die Inflation die Kaufkraft der Privatleute extrem sinken lässt und man sich darauf vorbereiten muss.

Wenn dich der Schutz vor Inflation interessiert, solltest du unseren Artikel über die beste Inflations-Strategie lesen. Dort wird erklärt, wie eine Inflation entsteht und wie man sein Geld am besten davor schützen kann.

Wenn jetzt die Inflation nicht ausreichen sollte, dann muss der Staat neue Einnahmen generieren. Dafür gibt es unterschiedliche Wege. Die nächste Möglichkeit ist dabei, sich im eigenen Land zu bedienen.

Lastenausgleich, was ist das?

Der Lastenausgleich ist relativ selbsterklärend. Wie das Wort schon sagt, sollen Lasten - also Schulden, Kosten etc. - ausgeglichen werden. Das geschieht dann durch die Bürger.

Wenn man sich die Geschichte Deutschlands einmal anschaut, ist das nichts Neues. 1924 gab es bereits die Hauszinssteuer und 1952 den Schuldenlastenausgleich.

Für den Lastenausgleich soll besonders die Hauszinssteuer als Grundlage dienen. Die Prämisse des Gesetzes aus 1952 war, dass die Menschen, die ein verhältnismäßig hohes Vermögen haben, den Menschen helfen, die aufgrund der Krise weniger Geld haben.

Damals gab es noch einen Freibetrag von 5.000 D-Mark. Alle, die über diesen Wert kamen, haben eine Hypothek in Höhe von 50 % auf ihre Immobilien erhalten.

Diese mussten sie in 30 Jahren abbezahlen. Wer den prozentualen Anteil in einem Quartal nicht zahlen konnte, verlor seine Immobilie. So kam es letztendlich zu vielen Enteignungen durch den Lastenausgleich in 1952.

Es müssen sich also alle auf eine hohe Abgabe von anfallenden Steuern gefasst machen, die von der Krise nicht so stark betroffen sind. Das Lastenausgleichsgesetz hat daher auf Anleger und Immobilienbesitzer einen besonders hohen Einfluss.

Lastenausgleich 2024 - mehr als “nur” das Eigenheim?

Auch wenn das Gesetz aus 1952 im Jahr 1982 geendet ist, wurde es nie abgeschafft. Es kann also immer noch wieder in Kraft treten. Es soll auf eine sogenannte “soziale Entschädigung” abgezielt werden, was als Grund ausreichen würde.

Genau für dieses Vorhaben wurden bereits Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben. Um das jedoch nochmal deutlich effektiver umsetzen zu können, soll ein Vermögensregister aller europäischen Bürger eingeführt werden.

Vermögensabgabe

In diesem Vermögensregister wird aufgezählt, welches Vermögen jeder Bürger besitzt. Dazu zählen dann nicht mehr nur Immobilien, sondern auch Werte wie Bargeld, Edelmetalle, Aktien, Kryptowährungen und Kunstwerke.

Mit anderen Worten: Du haftest mit deinem gesamten Vermögen für die Verschuldung vom Staat. Mit so einem Vermögensregister hat der Staat einen deutlich besseren Überblick, wer wie viel abgeben kann und hat deutlich mehr Einnahmequellen.

Was alles in dieses Vermögensregister aufgenommen wird und für welchen Teil zur Vermögensabgabe herangezogen wird, ist Stand jetzt noch unklar. Fakt ist nur, dass eine Aufnahme in so ein Vermögensregister kommen soll.

In der Vergangenheit wurden nur Immobilien und Bankguthaben für eine Vermögensabgabe verwendet. Das liegt daran, dass Immobilien bisher sehr einfach zu kontrollieren und Zwangshypotheken sehr einfach zu verteilen waren.

In den letzten 10 Jahren sind die Menschen in Deutschland jedoch deutlich investitionsfreudiger geworden, weshalb es nicht mehr ausreicht, sich lediglich auf Immobilien und Bankguthaben zu konzentrieren. Es muss ein umfassendes Vermögensregister her, mit dem das Vermögen aller Anleger abgedeckt ist.

Nur damit kann ein Staat die Menschen und Sparer um einen hohen Prozentsatz ihres Geldes belangen. Um das zu vermeiden, muss man sein Geld vor staatlichem Zugriff schützen.

Enteignung am Beispiel Zypern

Mit dem Beispiel aus 1952 haben wir gesehen, dass Deutschland bereit ist, solche Maßnahmen zu ergreifen. Da das Ereignis bereits 70 Jahre her ist, haben viele den Gedanken, so etwas könne heutzutage nicht mehr passieren. Schließlich waren es damals noch andere Zeiten.

In Zypern ist jedoch, gar nicht mal so lange her, ein sehr ähnliches Szenario erneut eingetreten. 2013 wurde der hochverschuldete Staat von den EU-Finanzministern vor die Wahl gestellt: Entweder bedienen sie sich mit einem festgelegten Prozentsatz an dem Bankguthaben der Bürger, oder sie müssen zur alten Währung zurückkehren.

Das ist eine Entscheidung, die moralisch sehr schwer zu treffen, aber auch höchst bedenklich ist, einer Nation zu stellen. Die EU-Funktionäre sahen jedoch genau das als richtigen Weg an und haben so Zypern die “freie” Entscheidung überlassen.

Letztendlich fiel die Wahl auf die Enteignung der Bürger. Die Entscheidung wurde mit Absicht geheim über das Wochenende gefällt. Dadurch hatte man genügend Zeit, alle Bankkonten zu sperren, sodass keine Überweisungen oder Bargeldentnahme mehr möglich waren.

Die Folgen waren, dass Menschen bei der Vermögensabgabe nur noch zusehen konnten und nicht mehr an ihr Geld rankamen. Egal ob sie es zu der Zeit dringend gebraucht hätten oder nicht.

Die Ausführung sah so aus, dass die Menschen mit einem Kontostand von unter 100.000 € einen Prozentsatz von 6,75 % direkt abgeben mussten. Ein Freibetrag wurde dabei nicht erlaubt. Personen mit über 100.000 € auf dem Konto mussten sogar 9,9 % ihres Guthabens abgeben. Die Sparer sind also besonders unter die Räder gekommen.

Im Endeffekt dürfen die Menschen mit kleinem Einkommen und besonders die Sparer für die Finanzkrise den Kopf hinhalten, welche eigentlich von internationalen (darunter auch deutschen) Banken verursacht wurde.

Geld vor staatlichem Zugriff schützen

Vor so einem Szenario kann man sich jedoch schützen. Das Letzte, was man tun sollte, ist, sich hinsetzen und einfach nur tatenlos hoffen, dass solch ein Szenario nicht eintreten wird. So ein Risiko darf man nicht eingehen, man muss die entsprechenden Vorkehrungen treffen und früh handeln.

Mit den richtigen Tipps und Strategien ist man dem Staat daher nicht hilflos ausgesetzt. Um dich bei deinem Vorhaben zu unterstützen, geben wir dir jetzt 9 Tipps, mit denen du dein Geld vor staatlichem Zugriff schützen kannst. Lies sie gründlich durch und erstelle dir damit eine geeignete Strategie.

1. Investitionen außerhalb der EU

Dein Vermögen kann dir nur staatlich enteignet werden, wenn die EU-Funktionäre auch Zugriff darauf haben. Es gibt viele Möglichkeiten für Investitionen außerhalb der EU, man muss sich nur ein geeignetes System ausdenken und die richtigen Konten aussuchen.

Eine Idee hierfür wäre eine Geldanlage in Whisky. Je nach Anbieter gibt es unterschiedliche Standorte. Besonders attraktiv ist hier die Whisky Invest Direct. Der schottische Anbieter gibt dir die Möglichkeit, in einen echten schottischen Whisky zu investieren.

Solche Sachwerte gelten als besonders inflationsgeschützt und durch den Reifeprozess wird er von Jahr zu Jahr hochwertiger. Durch den Standort sparst du dir auch die Mehrwertsteuer und hast als einzige Kosten die Lagerkosten.

Die Anlage in physische Vermögenswerte wird bei Anlegern immer beliebter und auch da gilt es, sein Geld immer gestreut anzulegen. Dadurch erhöht sich auch die Chance, im Vermögensregister weniger Positionen angeben zu müssen.

Wenn dich das Thema interessiert, findest du eine genaue Beratung zu dem Thema Whisky als Geldanlage in unserem Ratgeber. Dort erklären wir den Prozess, die Strategie und ob es überhaupt eine Alternative für dich darstellt.

2. Edelmetalle als Schutz

Edelmetalle sind aus vielen Perspektiven eine gute Investition. Der Vorteil mit Blick auf eine eventuelle Enteignung ist, dass Edelmetalle nicht so leicht sperrbar sind wie Bankkonten. Mit physischen Edelmetallen kann man sie sich auch im Normalfall liefern lassen und hat so die volle Kontrolle über sein Investment.

Silber ist in den aktuellen Zeiten grundsätzlich ein Investment, mit dem sich jeder befassen sollte. Es ist ein begrenzter Rohstoff, der nicht unendlich abgebaut werden kann. Da Silber mehr Funktionen hat, als nur in Modeaccessoires verwendet zu werden, wird auch langfristig eine Nachfrage dahinter stehen.

Zudem gibt es wirtschaftlich im Moment kaum zuverlässige Anlageklassen, weshalb das Portfolio zu einem gewissen Teil mit “sicheren” Geldanlagen bestückt sein sollte.

Niedrige Volatilität und eine stabile Wertentwicklung in der Retroperspektive sind hier also sehr wichtig.

In unserem YouTube-Video und Artikel über die sicherste Geldanlage der Welt gehen wir genauer auf die Vorteile von Edelmetallen ein und warum sie besonders in der jetzigen Zeit unverzichtbar sind. Sie sind nämlich nicht nur zum Streuen des Risikos im eigenen Portfolio gut, sondern haben auch hervorragende Renditechancen bei richtiger Strategie!

3. Immobilie

Immobilien sind in solchen Krisen im Normalfall die erste Anlaufstelle für eine Enteignung vom Staat. Der Vorreiter Griechenland liefert uns dazu ein perfektes Beispiel.

Der Grund dafür ist, dass es deutlich einsehbarer für den Staat ist, wer welche Immobilien besitzt. Zwangshypotheken sind dazu ein gutes Werkzeug für den Staat, um in Form von Schulden an eine hohe Vermögensabgabe der Bürger zu kommen.

Genau aus diesen Gründen solltest du dir zweimal überlegen, wie stark du Immobilien in deinem Portfolio gewichtest. Eine Idee wäre es, die Asset Allokation etwas umzuschichten und die vergleichsweise “schwächeren” Immobilien auszusortieren.

Orientiere dich an den Tipps in diesem Artikel, dann hast du mehr als genügend neue Impulse und Tipps für Investitionsmöglichkeiten und dein Geld ist vor einem Lastenausgleich deutlich besser geschützt.

4. Investitionen planen

Tatsächlich ist das Wort “Investition” in diesem Kontext nicht mit wertsteigernden Vermögensgegenständen gemeint, sondern Investitionen in deinem Privatleben, die sowieso in nächster Zeit anfallen würden.

Hast du ein kaputtes Auto? Hat das Dach immer mehr Löcher und kann der Herd nicht mehr richtig heiß werden? Finde heraus, welche Ausgaben in naher Zukunft ohnehin anfallen werden und sorge bereits jetzt vor.

Das ist jedoch kein Aufruf, dein ganzes Geld für Luxusgüter aus dem Fenster zu werfen. Analysiere sorgfältig, was wirklich neu im Haushalt sein muss und gib dein Geld bedacht aus. Kauf also keinen teuren Neuwagen, nur um dein Geld in einem Sachwert zu verbrennen, anstatt es dem Staat zu geben.

Verwende das Geld sinnvoll, dann hast du in Zukunft weniger Ausgaben und kannst mit einer höheren Liquidität deutlich mehr anstellen. Mit der Inflation im Hinterkopf kann es zumindest nicht mehr günstiger als jetzt werden.

Dadurch hast du im Falle eines Lastenausgleichs weniger Kapital, von dem der Staat seinen Teil nehmen kann, ohne es sinnlos aus dem Fenster zu werfen.

5. Bankguthaben aufteilen

Ein weiterer Weg ist es, dein Bankguthaben auf mehrere Konten zu verteilen. Sicherer sind hier besonders die Sparkassen, Raiffeisenbanken und die Schweizer Kantonalbanken. Das hat nicht nur Vorteile im Falle einer Vermögensabgabe, sondern erhöht auch die Sicherheit im Thema mit der Bankensicherheit im DACH-Raum.

Such dir dafür sichere Banken aus und erstelle dir eine gute Übersicht, auf welchen Konten du wie viel Geld hast. Dafür kannst du Tools aus dem Internet nutzen, oder dir selbst eins in Excel erstellen. Halte deine Tools immer auf dem neuesten Stand und schütze dein Konto mit einem sicheren Passwort.

In unserem Artikel zur Bankensicherheit gehen wir ganz genau darauf ein, wie du die richtige Bank findest, wie es aktuell mit der Sicherheit der Banken in Deutschland aussieht und auch, wie du dich vor möglichen Gefahren in diesem Bereich schützen kannst.

Das sind jedoch nicht die einzigen Vorteile. Mit mehreren Bankkonten kannst du auch mehr von den verschiedenen Angeboten der Banken profitieren. Bei der einen kannst du beispielsweise ein kostenloses Konto führen und immer Geld kostenlos abheben, bei der anderen hast du einen Ansprechpartner für alle offenen Fragen.

Dazu ist es auch generell sinnvoll, sein Geld auf mehrere Konten zu verteilen, um sein Vermögen und seine(n) Einkommensstrom/Ströme besser im Überblick zu behalten. Es kommt weniger zu unerklärlichen Zahlungsbewegungen und man hat seine Finanzen besser im Griff.

6. Streue dein Geld

Wie wir bereits in dem Punkt über Immobilien angedeutet haben, ist es sehr wichtig, sein Geld zu streuen. Anleger und Hausbesitzer sollten im Falle eines Lastenausgleichs ihr Vermögen auf verschiedene Anlageklassen verteilen, da es noch nicht sicher ist, welche Art deines Vermögens in die Staatskasse fließen soll.

Eine mangelnde Auswahl an Anlageklassen sollte bei dir nicht der Fall sein, vorausgesetzt du bist aktives Mitglied in der Community. Das kann dich nicht nur vor Verlusten an den Märkten, sondern auch einen großen Teil deines Vermögens vor dem Lastenausgleich retten.

Mit dem Vermögensregister wird jedoch bereits sehr viel vom Staat aufgenommen. Das heißt, die Entscheidung liegt letztendlich bei den Finanz-Funktionären. Sie haben nahezu alle Informationen über das Vermögen der Bürger und daher volle Kontrolle… solange man sich nicht vorbereitet.

7. Staatsanleihen meiden

Langfristige Staatsanleihen sind die gefährlichste Anlage von allen, wenn es um Enteignung geht. Fast schon etwas ironisch, wenn man bedenkt, dass Staatsanleihen als einer der "sichersten" Vermögenswerte betitelt werden.

Mit Staatsanleihen hat der Staat die perfekte Übersicht, wie viel Geld du investiert hast. Nicht nur das, sie haben das Geld sogar bereits “eingezogen”, weshalb es deutlich einfacher ist, den Lastenausgleich durchzuführen.

Auch Lebensversicherungen sollten auf jeden Fall vermieden werden. Wenn du dich mit deiner E-Mail-Adresse bei unserem Newsletter angemeldet hast, sollte dir das aber von Haus aus klar sein.

8. Halte eine Bargeldreserve

Einen Teil seines Geldes als Bargeldreserve an einem sicheren Ort aufzubewahren, ist aus vielerlei Sicht sehr empfehlenswert. Besonders mit Blick auf einen möglichen Lastenausgleich ist es aber fast unumgänglich, sich damit zu befassen.

Der erste Grund ist, dass (wie im Falle Zypern) zuerst die Bankkonten gesperrt werden könnten. Du hast also eine Zeit lang keinen Zugriff auf dein Konto und Guthaben.

So eine Situation will selbstverständlich keiner erleben. Wie lange das Konto gesperrt sein würde, ist schwer vorherzusehen. Es besteht aber kein Zweifel daran, dass jeder Tag zu viel ist. Mit etwas Bargeld ist man zumindest liquide und muss sich fürs Erste keine Sorgen machen.

Der zweite Grund ist die erschwerte Überwachung durch den Staat. Während man Bankguthaben, Anleihen etc. sehr gut protokollieren kann, ist es kaum einsehbar, wie hoch deine Bargeldreserve ist. 

Der Lastenausgleich und die daraus resultierende Vermögensabgabe wird somit schwerer umzusetzen.

9. Eröffne ein Auslandskonto

Ein Auslandskonto in den richtigen Ländern bietet den besten Schutz vor EU-Funktionären. Während man früher noch auf ein Konto in der Schweiz zurückgreifen konnte, sollte man sich da heute nicht mehr voll und ganz darauf verlassen können. Sowohl für Deutschland als auch für Österreich.

Der Staat wird hier in den aktuellen Zeiten “durchgreifen” können und dein Geld ist somit nicht sicherer als in Deutschland. Recherche über die richtige Bank ist das A und O. Analysiere potenzielle Banken auf ihre Sicherheit und ihre Konditionen, damit du dein Geld auch sicher bewahrst.

Leider ist es nicht nur durch den Staat erschwert, ein Auslandskonto zu eröffnen, sondern häufig von den Banken selbst. Die Begründung liegt meistens in der angeblichen Bekämpfung des Terrorismus und der Geldwäsche.

Damit kann man der Bevölkerung auf effiziente Weise die Selbstbestimmung über ihre Finanzen nehmen und hat nochmal mehr Kontrolle über ihre Bürger. Zugriff auf das Vermögen ist die logische Schlussfolgerung, um die eigenen Fehler zu beheben. Ein System, das nun mal so existiert. Zum Glück können wir uns darauf vorbereiten!

Es gibt drei gute Möglichkeiten, ein Auslandskonto bei einer Bank zu eröffnen. Die erste ist, ein normales Konto bei einer Non-EU Bank zu beantragen. Das muss man in der Regel vor Ort machen und unterliegt bestimmten Auflagen, bringt aber seinen Wert.

Des Weiteren kannst du ein Konto bei einer europäischen Neo-Bank erstellen. Das sind Onlinebanken, die keine lokalen Filialen haben, sondern ausschließlich über Websites im Internet und mobile Apps fungieren.

Die letzte Variante ist ein Fremdwährungskonto bei einer europäischen Bankgesellschaft. Damit kann man auch bei deutschen Banken Fremdwährungen halten, was dich potenziell vor möglichen Ereignissen schützt.

Die Umsetzung

Wenn du diese neun Tipps umsetzt, bist du bereits nahezu bestmöglich auf einen sehr wahrscheinlichen Lastenausgleich durch den Staat gesichert und kannst optimal dein Geld vor staatlichem Zugriff schützen.

Die Tipps sind jedoch nicht nur im Falle eines Lastenausgleichs zu empfehlen, sie bereiten dich auf deutlich mehr mögliche Ereignisse vor. Mit Tipp Nr. 1 und 2 hast du schonmal gute Anlageklassen für die hohe Inflation, die alle hart trifft. Du streust dein Portfolio mehr und hast kein Klumpenrisiko. Und das trotz guter Renditen!

Besonders der dritte Punkt kann dich vor unerwarteten Verlusten retten, da in der aktuellen Phase Immobilien generell eine schwere Zeit vor sich haben können, wenn man nicht die richtige Strategie verfolgt. Der Immobilienmarkt ist momentan unvorhersehbar und das sollte gründlich in der Anlagestrategie von jedem Hausbesitzer berücksichtigt werden.

Mit den restlichen Tipps bist du optimal gegen mangelnde Bankensicherheit geschützt. Das ist, wenn man unsere aktuelle Politik und wirtschaftliche Lage betrachtet, jedem zu empfehlen.

Die Sicherheit in dem Bankensystem ist nicht so sicher, wie es die meisten denken und kann bei Problemen große Schäden hinterlassen. Jedoch nur, wenn man nicht darauf vorbereitet ist.

Die Umsetzung der Tipps wird etwas Zeit und Recherche in Anspruch nehmen. Dein Anwalt sollte dir bei vielen rechtlichen Fragen zur Seite stehen und auch das Thema Steuern ist natürlich immer im Hinterkopf zu behalten. Der Aufwand wird es jedoch definitiv wert sein und sich später ausbezahlt machen.

Fazit

Die Wirtschaft ist im Moment stark geschwächt. Viele äußere Faktoren tragen dazu bei, dass die Märkte verrücktspielen und eine hohe Volatilität auf dem Markt stattfindet. Nicht nur Anleger, auch Unternehmen haben es schwer, Fuß zu fassen und Sicherheit in ihren Alltag zu bringen.

Besonders durch die Zusammenkunft von Krieg und Corona ist der Staat mit seiner Strategie stark ins Minus gerutscht und wir stehen mit einer Rekordverschuldung in einer schlechten Ausgangslage. Dieser Berg wächst auch weiterhin und man kann noch nicht sagen, wann etwas unternommen wird.

Ein Lastenausgleich wäre daher eine logische Schlussfolgerung aus Sicht des Staates. Historisch gesehen wäre das auch nicht das erste Mal gewesen.

Die Gefahr besteht und ist bei Weitem nicht undenkbar, wie wir in Deutschland im Jahre 1952 gesehen haben, als die Zwangshypothek vollstreckt wurde. Dass der Lastenausgleich in der heutigen Zeit auch noch ein Mittel zum Zweck ist, sehen wir anhand des Beispiels in Zypern.

Zusammenfassend kann man sagen, es kann hier in Deutschland passieren und es kann auch heute noch passieren.

Die Machbarkeitsstudie ist bereits in Auftrag gegeben und das Vermögensregister ist auch schon in Planung. Es wird also jetzt schon alles in die Wege geleitet, um schnell einen Lastenausgleich durchführen zu können, ohne dass es die Menschen schnell genug mitbekommen würden.

Man ist der Willkür des Staates jedoch nicht schutzlos ausgesetzt. Mit der richtigen Strategie kann man sein Geld vor einer Vermögensabgabe größtenteils schützen und muss nicht um sein Hab und Gut bangen.

Befasse dich mit dem Thema und setze die 9 Tipps in die Tat um, dann musst du keine Angst vor den Folgen eines Lastenausgleichsgesetzes haben. Du bist verantwortlich, wenn du dein Geld vor staatlichem Zugriff schützen willst. Die passende Beratung, wie das am besten geht, hast du in diesem Ratgeber erhalten.

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