Bargeldabschaffung kommt – Analyse CBCD Notenbankbericht

  • 30. Oktober 2020

CBDC Notenbankbericht und digitales Zentralbankengeld - das Thema Bargeldabschaffung ist explosiv! Ein ganz, ganz heißes Eisen.

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Es ist der Albtraum eines jeden freiheitsliebenden Menschen und der Traum eines jeden Kontrollstaates. Denn es hat viel mit Macht und Kontrolle zu tun, was wir uns heute anschauen. Die meisten Menschen haben keine Ahnung, was im Hintergrund bereits diskutiert und vorbereitet wird.

Die BIZ, die Bank für internationalen Zahlungsausgleich, die Notenbank der Notenbanken mit Sitz in der Schweiz, hat zusammen mit anderen Notenbanken, mit der EZB, der Europäischen Zentralbank, mit der US FED, mit den Notenbanken von Kanada, Japan, England und Schweden einen Bericht herausgegeben, den ich hier für dich einmal zusammengefasst habe mit persönlichen Anmerkungen. 

Du findest den kompletten Bericht, der Anfang Oktober 2020 herausgekommen ist, hier auf unserem Blog.

Wir sehen uns in diesem Beitrag eine Zusammenfassung an. Was verbirgt sich hinter diesem heißen Thema? Wer das Geldsystem steuert, auch wenn alles digital ist, der steuert letztendlich die Welt. Deswegen ist es ein ganz wichtiges Thema und wir müssen Bewusstsein dafür schaffen, wie das Ganze umgesetzt wird.

Dass es umgesetzt wird, ist für mich persönlich keine Frage mehr. Ob uns das alles gefällt, vor allem nach den Kritikpunkten, die wir uns am Ende des Beitrags anschauen, das ist eine komplett andere Frage. Aber dass es kommen wird, das ist bereits sicher. Wie es ausgestaltet wird, das nicht! Deswegen ist es so wichtig, dass wir denjenigen, die es umsetzen auf die Finger schauen. Je mehr Menschen Bewusstsein für dieses Thema haben, umso wichtiger. Wir sind mit die Ersten, die sich wirklich aktiv um dieses Thema kümmern.

CBDC Hintergrund

1. Hintergrund Bargeldabschaffung

Schauen wir uns zunächst mal an, was hier genau gemacht wird? Also CBDC bedeutet digitale Zentralbankenwährungen. Der digitale Euro. Das ist nicht vergleichbar mit beispielsweise normalen digitalen Transaktionen. Sondern es steckt viel mehr dahinter. Denn letztendlich ist es auch ein potenzieller Ersatz für beispielsweise Bargeld. Dies wird dann nicht mehr benötigt. Wie der Report schön sagt: „CBDC would be a new type of central bank money.“ Das heißt diese digitalen Zentralbankwährungen würden eine neue Art von Zentralbankengeld darstellen. Das heißt, es wird ein neues Geld erschaffen und kreiert. Das heißt, es ist etwas komplett Neues, was es bisher nicht gab.

Die Zentralbanken können zukünftig direkt steuern, gerade wenn sie Banken außenvorlassen, wie viel Geld hineingepumpt wird und wo es genau hingeht. Das ist nämlich das Problem der Zentralbanken und wird in den genannten Motiven und Gründen für die Einführung von digitalem Geld gar nicht aufgeführt. Die Zentralbanken können dann direkt 1 zu 1 steuern, was mit dem Geld passiert, was aktuell mit den Zwischenmittlern, den Banken, nicht möglich ist. Denn Banken machen eben vielfach nicht genau das, was die Zentralbanken direkt wollen. Dann können sie es zukünftig direkt steuern. Das ist der interessanteste Punkt aus Sicht einer Notenbank, der ist aber hier gar nicht vorhanden, wenn wir uns jetzt gleich die Motive genauer anschauen.

2. Motive Bargeldabschaffung

Im Bericht wird beschrieben, was die Vorteile sind, warum sich die Zentralbanken auch zukünftig mehr und mehr mit dem digitalen Geld auseinandersetzen sollen. Schauen wir uns die Punkte mal an.

2.1. Zugang zu Zentralbankengeld

„Die Bargeldnutzung geht zurück. Deshalb gibt es die Besorgnis, dass der Zugang zu „risikofreiem“ Zentralbankengeld verloren geht und damit auch das Vertrauen in die Währung.“

Erst mal ganz interessant, vielleicht geht Bargeld auch deswegen zurück, weil es ganz bewusst auch von den Regierungen immer mehr und mehr zurückgedrängt wird. Wenn man besorgt darüber ist, dass Bargeld zurückgeht, sollte man vielleicht eher auch einmal dort nachschauen. Das ist aber gar nicht gewollt, weil zentrales Geld ja genau diese Möglichkeit bietet, dass es mehr Steuerung und mehr Kontrolle ermöglicht für genau diese Institutionen, die dort am Machthebel sitzen.

Weiterhin ist es ganz interessant von „risikofreiem“ Zentralbankengeld zu sprechen. Also ich weiß nicht, wie du das siehst. Aber, wenn eine Währung durch viel, viel Gelddrucken und viele Verschuldungen, ausgehöhlt wird, noch von „risikofreiem“ Zentralbankengeld zu sprechen ist kritisch. Vielleicht sollte man das ein bisschen differenzierter sehen, ob das wirklich so risikofrei ist, wie dort beschrieben ist.

2.2. Elastizität

 „Bargeld ist die Alternative zu elektronischen Geld. Der Gebrauch nimmt jedoch ab.

Ja, schon wieder das Problem. Ach was soll man nur machen? Leider nimmt das Bargeld ab. Blöd, nicht wahr? Vielleicht wird es ja massiv vorangetrieben? Aber das ist halt so. Dem muss man halt entgegensteuern.

„Deswegen muss eine Alternative geschaffen werden, die als Back-up Lösung zur Verfügung steht.“

Das hört man stark aus der Bevölkerung, dass wir Alternativen benötigen. Es haben also ganz viele Menschen ein ganz großes Problem damit und wollen deswegen so eine Alternativlösung? Wie auch immer?!

2.3. Diversifikation

Vermeidung von Monopolbildungen und großer Bandbreiten an Netzwerken und Systemen.“

Wir haben ein sehr breites Bankensystem. Also ein interessanter Punkt finde ich persönlich und vor allem auch in dem Kontext, dass dort das allergrößte Monopol überhaupt erschaffen wird und dadurch erst ermöglicht wird, und zwar durch die Zentralbanken, dass sie alles direkt steuern und leiten können.

2.4. Inklusion

„Eine Zahlungsmöglichkeit auch für die Menschen bereitstellen, die noch skeptisch gegenüber elektronischer Zahlungsweise sind, keinen Zugang dazu haben oder um die Sicherheit ihrer Daten fürchten.“

Naja, vielleicht haben die Menschen auch bestimmte Gründe, dass sie grundsätzlich skeptisch gegenüber elektronischem Zahlen sind. Datensicherheit schauen wir uns gleich noch an. Indirekt wird gesagt: Wenn die Notenbank sich darum kümmert, dann brauche ich mir keine Sorgen mehr machen um das Thema Datensicherheit. Das heißt also Hacker und auch gerade immer die bösen Russen, die ja überall irgendwo mit involviert sind, wenn es irgendwie um Regierungsangelegenheiten etc. geht oder irgendwelche Wahlen, das heißt, wenn es eine Notenbank macht, die würden dort nicht eingreifen, die würden dann nicht hacken und die könnten auch grundsätzlich gar nicht hacken oder gehackt werden. Warum? Denn es ist ja die Notenbank! Also ganz klar. Deswegen, wunderbar! Ich denke du hörst so ein bisschen die Ironie heraus.

Da brauchen wir uns ja keine Sorgen mehr um Datensicherheit zu machen, dass diese Daten auch dort immer nur im Sinne der Bürger und im Sinne der Menschen benutzt werden. Denn es wird grundsätzlich nur im Sinne der Bürger und für das Gemeinwohl und für die Demokratie verwendet. Da können wir alle sehr erleichtert sein.

2.5. Länderübergreifende Zahlungen vereinfachen

Das ist mal ein wirklicher Vorteil. Vielleicht kennst du das auch von Überweisungen in die USA etc. Gerade bei internationalen Transaktionen in ein anderes Bankensystem könnte es wirklich einfacher, schneller und besser werden. Das wäre zumindest mal ein wirklicher Vorteil gemessen an den wirklichen Nachteilen. Wir sehen uns danach auch noch die ganzen Kritikpunkte an.

2.6. Privatsphäre

Interessanter Punkt?! Dass dieser überhaupt hier mithinein kommt?

„So wie Bargeld anonym ist, könnte CBDC für elektronisches Bezahlen die anonyme Variante sein. Volle Anonymität ist nicht plausibel. Während Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung nicht die Hauptziele der Zentralbanken ist, so werden sie doch deren Anforderungen gerecht werden.“ 

Interessant?! Alternative zu Bargeld. Also von voller Anonymität können wir uns eh 100 % verabschieden. Volle Anonymität wird es garantiert nicht geben. Ich persönlich bin auch überzeugt, wenn das Ganze umgesetzt wird, da wird zwar irgendwie auch von Datenschutzsicherheit und auch von Anonymität gesprochen, die wird aber nicht wirklich gegeben sein.

Das heißt, die Institutionen wissen alles, wann, wie, was gemacht wurde. Da wurden Haushaltswaren oder XY Besen gekauft und danach ist man Eis essen gegangen mit der Familie. Man hat 7,80 Euro bezahlt und so weiter. Das ist dann alles abgespeichert. Das kann man auch 10, 20, 30, 50 Jahre später noch abrufen was man wann, wie gemacht hat. Das heißt, man kann dort ein perfektes Bewegungsprofil eines Menschen kreieren und auch noch viele weitere Dinge darüber hinaus steuern, die wir uns nachher noch anschauen.

2.7. Vereinfachung von staatlichen Geldern

„Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass Hilfs- und Fördergelder an die Menschen gehen. CBDC könnte dies vereinfachen.“

Meines Erachtens könnte man gerade mit den heutigen Möglichkeiten eh schon sehr, sehr viel digital machen. Aber gut. Soweit damit. Aber das ist auch einer dieser Risikopunkte, wenn es beispielsweise um Fördergelder von Staaten geht.

3. Risiken von CBDC

3.1. Verschmelzung von Monetär- und Fiskalpolitik 

Dies bedeutet Verschmelzung des Geldsystems und des Staates und dass diese beiden zusammenwirken. Das heißt, dass auch beispielsweise Steuern eingezogen werden, dass es möglicherweise Schnittstellen gibt zwischen dem Geldsystem und dem Staat und diese mehr oder weniger eins werden. Wir haben bereits gesehen, dass wir schon sehr starke Schnittstellen haben und diese Institutionen sich gegenseitig begünstigen und dass beispielsweise, wie es auch bei der EZB mit Italien passiert, Milliarden und Abermilliarden weitergeben werden, damit das ganze System noch irgendwie weiterläuft, damit Staatsbankrotte vermieden werden. Es wird auch in der Zukunft genauso weiterlaufen. Diese Verschmelzung ist auch definitiv ein großer Kritikpunkt. Dies muss uns in diesem Sinne bewusst sein in Bezug auf Digitalisierung und wenn digitale Währungen vorangetrieben werden. Also wenn man das ein bisschen weiter fortspinnt, ist das schon besorgniserregend.

3.2. Datensicherheit

Darüber haben wir bereits gesprochen. Nur weil es eine Zentralbank ist, heißt es noch bei weitem nicht, dass dort die Daten wirklich sicher sind. Ich sage nur Richtung Worst-Case-Szenario Identitätsdiebstahl. Dass dort beispielsweise mit deinem Geld theoretisch Dinge gemacht werden, was wir ja auch in dem einen oder anderen Bereich schon erleben, beispielsweise soziale Netzwerke, wo dann Identitäten gestohlen werden und beispielsweise Dinge gemacht werden, die wir ganz sicherlich nicht wollen. Und hier sprechen wir vom Thema Geld, was nochmal eine ganz andere Sache ist. Das heißt, es wird dort ganze Branchen oder ganze Hackerbereiche geben, die sich zukünftig darauf spezialisieren. Hierbei von absoluter Sicherheit zu sprechen, davon denke ich sind wir weit entfernt. Also kurz gesagt, bei allem was digital ist gibt es keine 100 % Sicherheit. Punkt! Damit muss man einfach leben. Wie hoch jetzt die Wahrscheinlichkeiten sind, ist eine andere Frage. Aber 100 % Sicherheit, gibt es nicht.

3.3. „Digital Runs“

Hier wird also ein digitaler Banken Run beschrieben, der dort auch sehr schnell ablaufen kann. Also ein interessantes Thema. Wird es anders ablaufen als offline Banken Run, wo man wirklich zur Bank hingehen muss, was einfach noch mal eine andere Hürde ist, als wenn man das ganze digital machen kann? Wie können sich die Notenbanken hierauf vorbereiten? Das ist also natürlich auch für Notenbanken interessant, diesen Aspekt zu untersuchen, wie so etwas ablaufen kann. Wir haben ja keine Erfahrungswerte, wir haben auch generell mit digitalen Währungen keine Erfahrungswerte. Deswegen tasten sich auch die Notenbanken nach und nach heran an dieses Thema.

3.4. Kosten Bargeldabschaffung

Die Einführung von digitalen Zentralbankenwährungen sind natürlich auch mit hohen Kosten verbunden. Dieser Punkt ist hier auch mir aufgeführt.

3.5. Kontrollverlust der Notenbanken

Das ist jetzt natürlich auch eine interessante, spannende Zeit. Ich formuliere es mal so. Hier geht es natürlich darum, dass die Notenbanken auch schauen, wie können wir die Kontrolle über unsere Währungen behalten, dass uns Dinge nicht entgleiten? Auch mit alternativen Währungssystem, wie beispielsweise auch Bitcoin, wo mehr und mehr Geld herein fließt und wo auch mehr und mehr Aufmerksamkeit in solche Bereiche hinein kommt und die Alternativen dafür sind, wie man beispielsweise nicht in diesem System einer digitalen Währung mit dabei ist.

4. Kernprinzipien

Hier geht es um die Kernprinzipien von digitalen Notenbankwährung bei der Einführung von den Notenbanken, die sich, wie schon beschrieben, um dieses Thema kümmern.

4.1. Do not harm!

Also das heißt, es soll nicht schädigen, und zwar die bisherigen Aufgaben und Pflichten von Notenbanken sollen nicht beeinträchtigt werden.

4.2. Coexistence

Das heißt Koexistenz. Digitale Notenbankwährungen sollen also kein Ersatz werden für andere Geldformen auf dem Markt. Das heißt also, Bargeld und auch das Bankensystem, soll weiterhin genauso existieren und soll auch grundsätzlich so bleiben. Inwiefern solche Phrasen dann auch wirklich da draußen umgesetzt werden? Mich persönlich hat das Ganze erinnert, und zwar an dieses CDU-Wahlplakat.

In diesem CDU-Wahlplakat ging es um die Euro-Einführung, und zwar um die Ängste und Besorgnisse der deutschen Bürger, dass es dann evtl. eine Transferunion wird, was dann genau mehrere Jahre später auch passiert ist mit Griechenland und Co. Also wir sind mittendrin in dem Prozess. Das Verteilungsroulette dreht sich wilder denn je und mal so nebenbei wird immer mehr Geld gedruckt, unter Führung von Christine Lagarde, dem Oberhaupt der EZB.

Es hat ja vorher geheißen, der EU-Wiederaufbaufonds ist eine einmalige Sache. Jetzt wird bereits ins Gespräch gebracht, dass er dauerhaft initiiert werden kann. Das heißt also dauerhafte Umverteilung. Deutschland erbringt ja knapp ein Viertel von allen Beiträgen, die vor allem auch hauptsächlich in die Südländer umverteilt werden, damit dieses System irgendwie noch möglichst lange läuft. Dass es nicht gesund ist, das haben wir uns in vielen verschiedenen Videos schon angeschaut. Das möchte ich jetzt nicht wiederholen. Ich möchte aber einfach nur sagen, dass, was die Politik dort draußen gestern sagt, ist Schnee von gestern. Das was am Schluss dabei herauskommt, ist ganz häufig etwas, was komplett anders aussieht, als vorher versprochen wurde.

4.3. Innovation and Efficiency

Das bedeutet also digitale Zentralbankwährungen sollen innovativ und effizient sein.

5. Kritik

Sehen wir uns die Kritikpunkte einmal näher an.

5.1. „Wir haben nicht vor das Bargeld abzuschaffen!

Dies ist eine Phrase, die häufig auch zitiert wurde in diesem Kontext. Im Folgenden wichtige, deutliche Worte genau zu diesen Punkt. Weißt du, an was mich persönlich diese Aussage vor allem erinnert hat, und zwar: „Wir haben nicht vor eine Mauer zu errichten!“ Ein ganz berühmter Satz! Ich denke, wir wissen alle, wo er herkommt.

Zumindest für diejenigen, die es auch miterlebt haben in der DDR. Eine Mauer wurde natürlich trotzdem errichtet und die Menschen wurden eingesperrt, bis sie sich selbst befreit haben. Genauso könnte es dieses Mal auch wieder laufen, wenn die Menschen nicht mitbekommen, was hier draußen passiert.

Deswegen auch der Hinweis, bitte solche Informationen teilen, weitergeben. Wir sind mit die Ersten, die darüber informieren. Ich habe es eingangs gesagt, das ist ein explosives Thema, es ist ein heißes Eisen. Da geht es wirklich um sehr, sehr viel. Denn Bargeld ist gedruckte Freiheit. Das heißt, es ist nicht überall nachvollziehbar, was du wann, wie gemacht hast. Man kann nicht einfach ein Bewegungsprofil und ein monetäres Profil von dir erstellen, was du wann, wie tust. Man kann nämlich dein Leben exakt nachvollziehen, eben was du wann, wie genau machst und bitte sei dir dessen bewusst.

5.2. Kontrollstaat

Es ist genau das. Es kann alles nachkontrolliert werden. Es gibt diese Anonymität nicht. Das heißt, es kann exakt nachvollzogen werden, was du wann, wie gekauft hast. Möchtest du das? Ich persönlich fühle mich damit etwas komisch und unwohl und ich glaube viele andere Menschen auch.

Es geht noch viel weiter. Denn, wenn Regierungen immer mehr Macht und immer mehr einen totalitären Ansatz haben, haben wir in der Historie immer wieder gesehen, dass diese beispielsweise mit regierungskritischen Menschen nicht unbedingt freundlich umgehen. Wenn diese dann auch noch das Geldsystem steuern, dann können die jederzeit „klick“ einfach den Hahn abdrehen. Das ist genau das, was wir schon vielfach in der Historie gesehen haben. Dass sich die Historie immer wieder aufs Neue wiederholt, haben wir ebenfalls schon gesehen.

Das heißt, dann kann man eben nicht mehr einfach frei Dinge kaufen. Auch wenn man beispielsweise sagt, ich möchte vielleicht in so einem Staat nicht mehr leben, dann kriegt man vielleicht auch kein Flugticket mehr. All solche Dinge, dass der generelle Zugang da draußen zum Leben abgedreht werden kann, das ist kritisch zu sehen. Da hat man nicht mal mehr Bargeld. Das heißt, man hat dort wirklich ein massives Problem. 

Darüber sollte man vielleicht ein bisschen nachdenken, in welche Richtung das Ganze gehen kann, wenn nur noch wenige Menschen entscheiden und darüber herrschen, was der Großteil der Bevölkerung darf und was er nicht darf.

5.3. Direkter Staatszugriff

Direkter Staatszugriff aufs Konto. Das heißt, es wird Richtung Schnittstelle gehen. Die wird sicherlich nicht am Anfang existieren, aber kann natürlich dann im Nachhinein noch eingerichtet werden. Wenn man dann mit der Zeit, vielleicht auch in Form einer Krise oder auch wenn das Bankensystem so nicht mehr bestehen kann - haben wir ja auch schon vielfach angeschaut, dass das Geld- und Bankensystem nicht so solide aufgestellt ist - dass zukünftig dann möglicherweise ein Direktzugriff des Staates erfolgt, dass man möglicherweise nur noch ein Konto hat direkt bei der Notenbank und das von dort alles gesteuert werden muss. Also George Orwell 1984 hatte nicht diese Vorstellungskraft, was das dann in der Praxis bedeuten kann.

5.4. Ausschluss der Bevölkerung 

Es gibt keine öffentliche Diskussion. Das Ganze wird hinter verschlossenen Türen vorbereitet und wir kriegen davon nichts wirklich mit. Man muss sich schon wirklich privat informieren, wie beispielsweise bei uns. Die meisten Menschen haben noch keine Ahnung. Es werden dort irgendwelche meist oberflächlichen Sachen in den Medien diskutiert und über die wichtigen Dinge, die Big Points, davon hören wir nichts wirklich. Eine offene Diskussion hier oder in irgendwelchen Talkshows gibt es wirklich nicht! Deswegen ist es so wichtig, dass du das weitergibst und somit möglichst viele Menschen wirklich hier Bewusstsein über dieses Thema haben. Denn wer in der Demokratie schläft, der braucht sich nicht wundern, wenn er dann in einer Diktatur aufwachen wird! Genau das wollen wir hier vermeiden.

6. Aktueller Stand

Zum Schluss noch ein paar aktuelle Dinge. Was passiert dort draußen mit den Notenbankwährungen? China ist bereits seit 2014 dran, ist dort also das Land, das mit am längsten daran forscht und auch schon in größeren Städten hier mehrere Pilotprojekte hat.

Auch in anderen Staaten wird es bereits eingeführt. Bis dato nicht von den Big Playern dort draußen, aber in einem Karibikstaat wird es beispielsweise eingeführt. Die Marshall Islands gründen den Sovereign und sind hier bereits dran.

Auch Thailand ist bereits direkt mit Unternehmensprojekten dran.

Ich bin übrigens gerade hier in Brasilien und Brasilien hat ja auch wirklich Motivation und auch Druck dahinter mit dem Real, was nicht die stabilste Währung ist. Brasilien will 2022 den digitalen Real einführen.

Also es tut sich einiges weltweit bezüglich dieses Themas. Es ist nicht die Frage, ob digitale Zentralbankwährungen kommen werden. Es ist die Frage wann und wie sie kommen werden. Wie es umgesetzt wird, das entscheiden auch wir Menschen mit. Deswegen bitte gerne weitergeben.

Ansonsten schön, dass du heute mit dabei warst. Bitte unseren YouTube-Kanal abonnieren. Ganz wichtig, auch das Glockenzeichen nicht vergessen. Dann bekommst du nämlich auch die Benachrichtigungen für unsere neuen Themen. Wir sehen uns ansonsten nächsten Freitag. Es war schön, dass du wieder mit dabei warst und wie gesagt, jeden Freitag ein neues Tipp-Video.

Ich freue mich auch, wenn wir uns auf unseren Online-Geldsicherheitstrainings sehen. Wir haben ja viel mehr als auf unserem YouTube-Kanal bzw. bei unserer wöchentlichen Tipp-Videos. Also schmökere gerne rum. Den Link zum Report findest du unterhalb von diesem Beitrag.

Bis nächsten Freitag,
dein Thorsten Wittmann®

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