Enteignung, Bail-In und Finanzkrise

  • 7. Dezember 2018

Wir sehen uns 5 konkrete Tipps zum Schutz vor Enteignung an.

More...

Diese Tipps können Ihnen richtig viel Geld sparen. Darum diesen Beitrag unbedingt bis zum Ende durchlesen.

Es kommt immer wieder bei uns in der Community vor, dass sich Menschen mehr und mehr Gedanken darüber machen aufgrund der aktuellen Entwicklungen. Deswegen ist es auch sehr, sehr wichtig, sich damit auseinanderzusetzen.

Für diejenigen, die sich fragen: Enteignung? Wieso? Weshalb? Warum? War da irgendwas? Sollte ich da irgendwas wissen? Und die Antwort ist eindeutig: JA!

Zahlen, Daten, Fakten zur Enteignung

In der EU gab es bereits die ersten Enteignungen auf Zypern. Im Rahmen dessen wurde auch das SAG, das sogenannte Sanierungs- und Abwicklungsgesetz verabschiedet.

Wenn Sie Interesse haben und sich mit Juristendeutsch in Bezug auf Enteignung auseinandersetzen möchten, dann kann ich Ihnen sehr empfehlen dieses Gesetz einmal durchzulesen. Denn es besagt ganz klipp und klar, dass das Bankguthaben herangezogen werden kann. Das war früher nicht der Fall.

Wenn jetzt also zukünftig Bankensanierungen kommen, dann gilt dieses sogenannte Bail-In. Das heißt, es gilt nicht mehr Bail-Out, was bedeutete, dass der Steuerzahler alles bezahlt. Inzwischen haben wir auch das sogenannte Bail-In. Das heißt, Sie müssen sich Gedanken darüber machen, wie weit die Banken, bei denen Sie Geld deponiert haben, enteignungsgefährdet sind.

Dazu sehen wir uns heute auch einen konkreten Tipp gleich am Anfang an.

Es muss Ihnen bewusst sein, inzwischen haben wir sogenannte Bail-In-Zeiten. Das heißt, wir müssen uns wirklich darüber Gedanken machen, bei welcher Bank wir wieviel Guthaben aufweisen.

Sehen wir uns die Währungsreformen von 1923 und 1948 an. Dies war auch eine Form der Enteignung. Dann hatten wir 1952 Zwangshypotheken in Deutschland. Also auch Immobilien können davon betroffen sein.

Bei Enteignungen geht es vor allem um herkömmliches Guthaben, wie beispielsweise Bankguthaben, Lebensversicherungen, Bausparguthaben. Es kann aber auch Immobilien betreffen, insbesondere als Sachwert.

Tipp Nr.1: Bankguthaben max. 50.000 EUR!

Wir müssen, wie gesagt, darauf achten, wo haben wir zukünftig Guthaben. Bevorzugen Sie da eher Sparkassen, Raiffeisenbanken, Kantonalbanken. Sie sollten große Geschäftsbanken eher meiden. Warum? Weil die an diesem Wettkarussell viel stärker teilnehmen als Sparkassen, Raiffeisenbanken, die in der Regel etwas konservativer sind. Also hier liegt bereits ein Unterschied. Maximal 50.000 EUR sollten Sie auf Ihrer Bank als Guthaben liegen haben.

Bei Zypern war die Grenze 100.000 EUR. Dies könnte aber theoretisch auch herabgesetzt werden - grundsätzlich natürlich auch unter 50.000 EUR. Also wenn Sie noch sicherer gehen wollen, dann auch weniger als 50.000 EUR. Das müssen Sie letztendlich selbst entscheiden. Also wählen Sie klug Ihre Banken aus. Auch gute und stabile Auslandskonten können hier eine sehr interessante und gute Lösung sein.

Tipp Nr. 2: Geld in Sachwerte optimieren und in enteignungssichere Sachwerte 

Gleich hier ein paar Beispiele dazu, denn da gibt es sehr viele Möglichkeiten. Kunst ist eine Möglichkeit, Diamanten, sinnvolle Fremdwährungen, wie beispielsweise norwegische Kronen, optimalerweise auch auf Auslandskonten, können hier sehr interessant sein. Edelmetalle sind eine weitere Möglichkeit.  

Kurzer Hinweis: Hierzu haben wir ein eigenes Kursprogramm, wo wir haufenweise solcher Möglichkeiten durchgehen und uns dazu sorgfältig ausgewählte Anbieter näher ansehen.

Im deutschsprachigen Raum sind sehr viele Gelder auf Bankguthaben, Lebensversicherungen und Bausparguthaben. Diese sind alle hoch enteignungsgefährdet, wenn es einmal wieder so weit ist und wenn sich die Finanzmärkte zukünftig wieder weiter zuspitzen.

Aufgrund des Zinseszins-Effektes muss es auch so weitergehen. Das heißt, die Fallhöhe wird immer größer. Gleichzeitig werden die Guthaben auch immer mehr, und irgendwann, wie wir es schon in der Vergangenheit gesehen haben, wird das Ganze fusioniert. Dies ist gerade also für Menschen, die in Geldwerten investiert sind, ein äußerst schmerzhafter Prozess. So haben wir es auch in Deutschland und Österreich mehrfach in der Historie bereits gesehen.

Tipp Nr. 3: Immobilienvermögen max. 50 % auf Kredit 

Es ist nicht existenzgefährdend, wenn Sie keine hohen Kredite haben. Wenn Sie sehr hohe Kredite haben, kann es hier möglicherweise sehr große Probleme mit sich bringen.

Eine andere Problematik wäre übrigens, sollten im Rahmen einer sehr großen Finanzkrise, die Immobilienmärkte auch einmal richtig einbrechen - historisch haben wir es auch immer wieder mal erlebt, dass es solche Zeiten gab - dann kann das nämlich auch bedeuten, dass Ihre Bank Nachbesicherungen sehen möchte.

Beispiel: Sie haben 90 % der Immobilie mit Krediten belegt, sagen wir mal 300.000 EUR Kredit. Angenommen der Verkehrswert fällt jetzt auf 250.000 EUR. Nun hat die Bank das Recht, dass Sie die 50.000 EUR Differenz bei Ihnen nachbesichert. Das steht in den AGBs drin. Das haben Sie unterschrieben bzw. wurde im Nachhinein noch eingefügt. Und das kann dann Probleme für Sie bringen, wenn Sie diese Liquidität nicht haben.

Von dem her auch nebenbei hier noch ein guter Tipp, 10 % der Darlehen in Edelmetalle halten. Denn in solchen Zeiten können auch Edelmetalle sehr, sehr stark einbrechen. Es ist erfahrungsgemäß nicht so, dass alle Gelder dann einbrechen.

Ein absolutes Krisenmetall waren sehr häufig Edelmetalle, die im aktuellen Umfeld tendenziell auch äußerst günstig zu erwerben sind. Das bringt uns auch zum nächsten Tipp.

Tipp Nr.4: Unregistriert Edelmetalle beziehen, als sog. Tafelgeschäft

Was bedeutet Tafelgeschäft? Hierzu ein Beispiel. Wenn Sie im MediaMarkt einen Fernseher kaufen, dann kaufen Sie ihn einfach. Sie legen Ihr Bargeld hin und nehmen den Fernseher mit. Da heißt Sie zeigen nicht Ihren Personalausweis oder Reisepass vor. Das ist ein Tafelgeschäft. Das können Sie bei Edelmetallen ebenfalls bis 10.000 EUR tun. Und das macht sehr viel Sinn.

Denn sollte es auch Goldverbot geben, dann könnte das eingezogen werden. Das wäre auch eine andere Form der Enteignung. Deswegen ist es wichtig, dass Sie Edelmetalle unregistriert als Tafelgeschäft kaufen. Den Beleg auch immer vorsichtshalber aufzubewahren kann natürlich nie schaden.  Aber achten Sie darauf, dass Sie keinen Personalausweis oder Reisepass vorzeigen müssen.

Und natürlich auch nicht über die Hausbank kaufen und über das eigene Konto. Dann ist es auch offenkundig, was, wann, wie gekauft wurde. Und die Konditionen bei Banken sind in der Regel auch sehr teuer.

Ein sehr großer Edelmetallhändler in allen größeren Städten im deutschsprachigen Raum, auch in Österreich und der Schweiz, ist Pro Aurum. Heubach Edelmetalle in Nürnberg ist ebenfalls ein guter Händler.

Oder Sie können in Ihrer Region natürlich recherchieren, wobei Sie darauf achten sollten, dass es die Edelmetallhändler schon länger am Markt gibt.

Tipp Nr. 5: Die Community-Investorenreise nach Paraguay

Die nächste Community-Investorenreise ist im Februar 2019. Es würde mich sehr freuen Sie dort zu sehen, denn Paraguay ist ein absolutes Freiheitsland. Es ist ein absolut perfektes Land zum Schutz vor Enteignungen. Es ist außerhalb der EU und hat sehr gute Rahmenbedingungen. Ich selbst bin auch immer wieder gerne dort.

Aus anderen und auch insbesondere aus diesen Gründen boomen unsere Investorenreisen nach Paraguay und sind bis dato mehrere Monate im Voraus ausverkauft.

Paraguay ist immer ganz vorne, wenn es um Glücksstudien geht. Und das merkt man auch, wenn man die Menschen dort kennenlernt und trifft. Man merkt dort einfach, dass die Menschen zwar nicht so viel haben, aber glücklich damit sind, was ich persönlich sehr sympathisch finde.

Damit Sie keinen unserer Tipps und Tricks verpassen, tragen Sie sich in unseren legendären Klartext-E-Letter ein: