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  • Erfolgsblockaden auflösen mit diesen Tricks: Interview mit Benedikt Ahlfeld

Wir beschränken uns selbst bei dem Thema „Geld verdienen“. Wir haben oft eigene Limits, die wir unterbewusst gar nicht bemerken.

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Stichwort Glaubenssätze ist hier ein ganz wichtiges Thema. Dazu haben wir hier heute einen besonderen Gast und zwar Ben Ahlfeld. Er beschäftigt sich jeden Tag mit diesem Thema.

THORSTEN WITTMANN: Stell dich doch einmal vor.

BENEDIKT AHLFELD: Ich bin der Ben, Benedikt Ahlfeld. 30 Jahre jung, seit 10 Jahren hauptberuflich Trainer und ich beschäftige mich schon fast Zeit meines Lebens mit der Frage, wie unsere Entscheidungen, unsere Glaubenssätze und unser Verhalten beeinflusst werden und wovon.

THORSTEN WITTMANN: Und du bist ja auch super erfolgreich.

BENEDIKT AHLFELD: Danke für die Blumen.

THORSTEN WITTMANN: Doch, doch. Wir kennen uns schon länger. Wir haben uns schon vor vielen Jahren kennengelernt und du hast auch eine tolle Community und machst viele Trainings. Gerade sind wir in Wien bei dir zu Hause. Vielen Dank noch einmal für die Einladung.

Zurück zum Thema Glaubenssätze. Ich denke jetzt etwas Bestimmtes über Geld. Warum beeinflusst mich das und wie kann ich Glaubenssätze zum Positiven verändern?

BENEDIKT AHLFELD: Wir haben alle Glaubenssätze, das ist klar. Die bestimmen, wie wir uns verhalten, wie wir denken und wie wir unser Leben ausrichten. Die meisten Glaubenssätze, die die Menschen haben, sind ihnen gar nicht bewusst und es handelt sich um unbewusste Glaubensmuster, die wir viel früher aufgeschnappt haben, von Vorbildern, den Eltern oder aus den Medien. Das nenne ich die soziale Programmierung.

Die Gesellschaft, vor allem durch die Werbung, will uns gezielt beeinflussen. Aber das passiert natürlich auch in der Familie und somit übertragen sich oftmals Glaubenssätze auf uns, ohne dass wir es uns bewusst sind. Diese können uns auch sabotieren, so dass wir selbst die Handbremse anziehen.

Selbst wenn man sich ein Ziel setzt, wenn man zum Beispiel sagt, ich möchte mehr verdienen oder ich möchte erfolgreicher werden, blockiert einen vielleicht unbewusst irgendetwas und man kommt nicht darauf, um was es sich handelt.

Man setzt sich dieses Ziel, aber man erreicht es einfach nicht. Man sabotiert sich selbst. Woher kommt das? Dies ist gerade bei dem Thema Geld eine sehr wichtige Frage, da es immer noch ein riesiges Tabu-Thema in unserer Gesellschaft ist.

THORSTEN WITTMANN: Es ist ein hochemotionales Thema, das ist den meisten Menschen gar nicht bewusst wie emotional.

BENEDIKT AHLFELD: Darum muss ich ganz ehrlich sagen, ich finde es großartig, wenn sich Menschen wie du mit deiner Community sich mit diesen Inhalten beschäftigen. In einem Umfeld, in dem man darüber reden darf, weil ganz oft ist das nicht der Fall.

THORSTEN WITTMANN: Wir reden hier sogar nur über Geld.

BENEDIKT AHLFELD: Wir reden hier nur über Geld, ist doch was Schönes, oder? Ist doch cool.

In meiner Welt ist Geld eine Art von Energie und wer glaubt, dass er nicht genug Geld hat, der gibt nicht genug Energie heraus in die Welt. Je mehr Energie du herausgibst, umso mehr kommt zurück.

Ich weiß noch gut, wie ich in meiner Jugend gesagt habe: „Ich möchte Millionär sein.“ Alle haben mich für verrückt gehalten, das war total crazy.

THORSTEN WITTMANN: Das macht man auch nicht.

BENEDIKT AHLFELD: Ja, er ist geisteskrank, das geht ja gar nicht. Vor allem meine Mutter hat mir immer gesagt, dass reiche Menschen alle geizig sind und ich wollte aber nicht geizig sein.

THORSTEN WITTMANN: Typischer Glaubenssatz. Ein ganz typisches Beispiel.

BENEDIKT AHLFELD: Der Glaubenssatz hat sich bei mir eingebrannt. Ich habe ganz lange geglaubt, dass reiche Menschen geizig sind und mich selbst davon abgehalten reich zu werden. Vielleicht ist es bei dir nicht diese Art von Glaubenssatz, vielleicht ist es eine andere, die dich aber letztendlich davon abhält deine Ziele zu erreichen. Ich habe ja gewusst, dass ich nicht geizig sein will und genau das hat mich daran gehindert, dass ich reich wurde.

THORSTEN WITTMANN: Aber das Interessante ist ja, dass es immer zwei Seiten eines Glaubenssatzes gibt. Man kann natürlich sagen, ich kenne ein paar Reiche und die sind alle geizig. Deswegen glauben wir das dann auch. Aber es gibt ja auch sehr freigiebige Millionäre und Menschen, die viel Geld haben – gute Menschen, Philanthropen, die Tolles damit machen. Wir finden also immer beide Seiten.

Ein Beispiel von mir: Ich hatte ganz große Probleme mit dem Finanzsystem als ich manche Dinge verstanden hatte: wie es aufgebaut ist und wie auch Banken und die Politik Menschen über das System ausbeuten. Das habe ich auch auf das Geld projiziert, weil dies ja ein Thema davon ist, aber Geld ist ja nicht das Problem oder anders gesagt, es ist nicht die Natur des Geldes. Es ist wie bei einem Messer: Ich kann ein wundervolles Essen zaubern oder ich kann jemanden damit umbringen. Das ist aber nicht der Fehler von dem Messer, sondern der von den Menschen. Genauso ist es bei dem Geldsystem. Das habe ich dann begriffen und diesen Glaubenssatz aufgelöst und dann ging es bei mir zeitverzögert richtig nach oben auf das nächste größere Level.

BENEDIKT AHLFELD: Genau das ist die Frage, wo kommen die eigenen Glaubenssätze her? Von wem hat man sie übernommen und sind sie dir überhaupt bewusst? Das finde ich noch viel spannender, weil den meisten Menschen gar nicht bewusst ist, was sie blockiert und sie finden nicht heraus, wie sie diese Handbremse lösen können, die sie selbst angezogen haben. Und genau das ist das Kerngebiet meiner Arbeit. Seit 10 Jahren beschäftige ich mich mit den Fragen: Woher kommen diese Glaubenssätze, wer hat sie dir programmiert und wie kannst du sie verändern?

THORSTEN WITTMANN: Da können wir als Übung 1 schon einmal festhalten, dass wir uns genau ansehen, was wir wo, bei unseren Eltern oder in unserer Umgebung zum Beispiel, wahrgenommen oder gehört haben. Was glauben wir über das Thema Geld. Bewusstsein ist der erste wichtige Schritt. Festzustellen „Ich glaube über Geld XY“ und was ist das Negative zum Thema Geld.

Wir sollten uns aktiv diese Frage stellen, damit wir darauf kommen, wo liegen meine Glaubenssätze, die mich behindern um hier voranzukommen.

BENEDIKT AHLFELD: Und das liegt oft Jahre zurück und man weiß es bewusst gar nicht. Dann sollte man diesen Bewusstseinsgrad erreichen: Was ist der Glaubenssatz? Wie kann ich ihn verändern? Und das verändert alles, weil es letztendlich für jeden Glaubenssatz, selbst für die verrücktesten, wie „Ich will Millionär werden.“, Menschen gibt, die es bereits erreicht haben. Menschen, die damit leben und damit glücklich sind. Die Frage ist, wie du es erreichen und für dich nutzen kannst.

THORSTEN WITTMANN: Was können wir zum Beispiel an Übungen machen? Ich habe jetzt zum Beispiel den Glaubenssatz „Reiche Menschen sind geizig.“ und merke, dass ich diesen auflösen sollte, damit ich finanziell vorankomme. Was kann ich tun?

BENEDIKT AHLFELD: Ich kann sagen, wie ich das für mich gelöst habe. Ich habe mir bewusst gemacht, dass Geld nur eine Form von Energie ist und ich habe es eben schon gesagt, das hat sich ganz tief bei mir eingebrannt. Geld ist nur eine Form von Energie, die zurückkommt, wenn du sie gibst. Je mehr Energie du herausgibst, je mehr Werte du schaffst, je mehr du dich vernetzt, je mehr du den Menschen geben kannst, umso mehr kannst du bekommen.

Nur leider leben wir in einer Gesellschaft, in der uns die Medien und die Werbung sagen, dass wir nicht genug haben, dass wir nicht genug sind, dass wir nicht wertvoll genug, nicht erfolgreich genug oder nicht schön genug sind. Durch Konsum versuchen wir diese Lücke irgendwie zu füllen. Dabei liegt die Fülle schon längst in dir selbst. Du müsstest eigentlich nur eine gewisse Zeit diesen Versuchungen widerstehen und schon baust du Wohlstand auf, den du dann nutzen und einsetzen kannst.

Das führt mich dann auch in das Glaubenssystem, dass ich mittlerweile viele reiche Menschen kenne, die unglaublich viel spenden. Also wäre es doch eigentlich völlig egoistisch und selbstsüchtig nicht reich zu sein, weil wenn du nur dich selbst ernähren kannst und deine Nächsten, dann kannst du keinen Beitrag leisten.

THORSTEN WITTMANN: Wie kann ich dann helfen? Wie kann ich dann überhaupt noch was weitergeben? Wie kann ich meinem Körper selbst etwas Gutes tun? Mal einen Wellnessurlaub, um wieder aufzutanken, um wieder Kraft zu tanken, um dann wieder schöne Projekte auf den Weg zu bringen.

BENEDIKT AHLFELD: Also nicht im Reichtum zu leben ist eigentlich selbstsüchtig. Weil wie willst du Menschen helfen, die da auch hinwollen, wenn du dich selbst gerade mal ernähren kannst oder nicht mal das.

THORSTEN WITTMANN: Ja, sehr schön, das gefällt mir.

BENEDIKT AHLFELD: So habe ich meinen Glaubenssatz transformiert. Von „Reiche Menschen sind geizig.“ hin zu „Armut bedeutet eigentlich selbstsüchtig zu sein.“

THORSTEN WITTMANN: Geld ist etwas Tolles. Ich denke, das haben wir gut herausgearbeitet. Bringt der Konsum mir wirklich etwas oder ist es eigentlich für andere? Zum Beispiel für Menschen, die ich eigentlich gar nicht mag, aber die ich unterbewusst beeindrucken will? Zum Beispiel den Nachbarn, der aber keine Rechnungen von mir zahlt. Ich will nur gut vor ihm dastehen.

Oder ist es aber ein Konsum der mich wirklich näher zu meinem wirklichen, wahren Selbst bringt und mir bei den Projekten, die ich in die Welt hinaustragen will, hilft? Wenn man die letzte Frage mit Ja beantworten kann, dann ist es eine sinnvolle Ausgabe. Wenn wir es für andere tun, damit wir gut aussehen, dann ist es für das Ego und bringt nichts. Kurzfristig ist es ganz nett, aber langfristig gibt man so sich selbst auf.

BENEDIKT AHLFELD: Es spricht nichts gegen ein Spielzeug und wer gerne einen Sportwagen fährt, der soll einen Sportwagen fahren. Allerdings sind 90% der Porsche geleast und gehören gar nicht den Menschen, die sie fahren. Ich würde jetzt mal unterstellen, dass die meisten diese fahren, um sich selbst oder anderen etwas zu beweisen und nicht weil es lustig ist. Und genau das ist der springende Punkt.

Ist das, was du tust, deiner Mission dienlich? Die Ausgabe, die du tätigst? Die unternehmerische Entscheidung, die du triffst? Der Partner, den du akquirierst? Den Kunden, den du empfiehlst? Sind das Dinge, die zu deiner Mission passen? Die Wert schaffen, da draußen in der Welt?

Wenn ja, grandios – mehr davon! Wenn nein, lass es einfach bleiben und sei konsequent.

THORSTEN WITTMANN: Genau und schön viel sparen und investieren, dann kommt man jeden Tag mehr zur finanziellen Freiheit.

Du hast vorhin auch etwas Schönes gesagt, als wir uns unterhalten hatten und zwar, dass wir ganz penibel auch auf die Menschen achten. Das ist noch ein guter Abschlusstipp und zwar sollten wir uns überlegen, mit wem wir uns über Geld unterhalten und mit wem wir uns besser nicht über Geld unterhalten. Wir sollten gerade diejenigen vermeiden, die voll von negativen Glaubenssätzen sind, die schlecht darüber reden und die selbst im Prinzip keine Ahnung haben oder es nicht besser gelernt haben.

Beispielsweise in deiner oder meiner Community geht es jeden Tag um dieses Thema. Wir reden viel und sehr gerne über das Thema Geld. Wir sprechen ganz offen und auch darüber, wie wir unser Leben und optimaler Weise auch das Leben anderer verbessern können.

BENEDIKT AHLFELD: Genau und diese Achtsamkeit und wie wir diese in unser Leben bringen, ist ein wichtiger Punkt. Wie hinterfragen wir, woher unsere Glaubenssätze kommen? Welches soziale Umfeld haben wir uns geschaffen? Wie kann ich mir eines aufbauen, dass mich dabei unterstützt meine Ziele zu erreichen und ein Leben nach eigenem Standard zu leben? Über dieses Thema habe ich ein Buch geschrieben und das würde ich gerne als Geschenk mitgeben.

THORSTEN WITTMANN: Genau, vielleicht kannst du uns dazu noch ein bisschen etwas sagen und zeigen. Ein tolles Geschenk.

BENEDIKT AHLFELD: Ich habe ein Buch geschrieben. Eigentlich habe ich schon viele Bücher geschrieben, die meisten davon sind Fachbücher und das neunte ist jetzt ein Ratgeber geworden.

Es ist die Essenz dessen, was ich aus der Arbeit als Trainer und Coach gelernt habe. Ich habe auch sehr erfolgreiche Sportler und Unternehmer begleiten dürfen. Ich habe gesehen, wie sie ihre Entscheidungen treffen, wie sie ihre Glaubenssätze herausfinden und umprogrammieren, um ein Leben in Wohlstand und finanzieller Freiheit zu erschaffen. Das Buch trägt einen etwas provokativen Titel, aber ich denke, es passt sehr in die heutige Zeit.

Es heißt „Überwinde die Angst Du selbst zu sein“. Ich glaube, die meisten Menschen haben genau das, die Angst sie selbst zu sein.

THORSTEN WITTMANN: Es klingt erst einmal komisch, aber es steckt leider auch sehr viel Wahrheit drin. Wir selbst wurden in Rollen reingepresst und sind oft nicht fähig diese wirklich aufzulösen und wirklich so zu sein, wie wir selbst wirklich sind.

Das macht einen gewaltigen Unterschied im Leben, wenn man immer weiter zu diesem Kern vorrückt und dann einfach genau so ist, wie man ist und genauso sein darf. Wenn man sich dann richtig wohlfühlt damit, dann zieht man damit die richtigen Menschen an.

BENEDIKT AHLFELD: Ganz genau, darum geht es, wie du herausfindest, was deine Glaubenssätze überhaupt sind. Wie du sie auflöst und veränderst, wenn sie dich blockieren von dem, was du erreichen willst. Und wie du dann ein Leben führst, das zu dir passt, anstatt die Wünsche und Vorstellungen von außen zu erfüllen, die dich eigentlich nur unglücklich machen. Wünsche, die gar nichts mit dir zu tun haben. Löse sie, um dann ein Leben nach eigenem Standard zu beginnen.

Dieses Buch gibt es als Printversion bei Amazon zu kaufen und jetzt auch ganz neu als Hörbuch bei „Audible“. Ich habe mir gedacht, dass es Sinn macht, dieses Buch für eine Community, die sich ganz viel mit diesem Thema beschäftigt als Goodie herzugeben. Und zwar gibt es das Hörbuch zu diesem Buch für dich geschenkt.

THORSTEN WITTMANN: Hier können Sie es gerne kostenfrei downloaden. Vielen Dank im Namen der ganzen Community für dieses tolle Geschenk.

BENEDIKT AHLFELD: Ich würde mich freuen, wenn es dich bereichert.

THORSTEN WITTMANN: Es ist wunderbar, ich war heute beispielsweise noch im Flugzeug unterwegs und habe ein Hörbuch angehört. So werde ich mir deins dann auch downloaden und anhören. Das kann man einfach nebenbei machen, wenn man im Auto oder im Flugzeug sitzt. Man braucht nicht mal extra Zeit dafür verwenden. Und dann können die Leute dich auch mal näher kennenlernen und erhalten gleich richtig tollen Input.

BENEDIKT AHLFELD: Ganz genau, ich finde es wichtig, sich regelmäßig damit zu beschäftigen und sein Gehirn vor allem auch in Leerzeiten zu füttern. Deswegen finde ich ein Hörbuch die ideale Möglichkeit, um das Thema umzusetzen.

THORSTEN WITTMANN: Vielen Dank lieber Ben, es hat mir sehr viel Spaß gemacht bei dir zu Hause bei einem gemütlichen Wintertee.

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