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  • Kalte Progression und Enteignung – sogar 3 Mal!

Wie viele dieser 3 Formen der kalten Enteignung kennst du?

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Ich würde zu hoher Wahrscheinlichkeit wetten, vermutlich nicht alle 3. Und in diesem Ausmaß ist es dir vermutlich überhaupt nicht bewusst.

Das heutige Tipp-Video ist vielleicht eines der Wichtigsten, die ich je gedreht habe. Viele dieser Dinge sind dir vielleicht in dieser Art und Weise nicht bewusst.

Kalte Enteignung Nr. 1: Kalte Progression, verdeckte Steuererhöhung

Wir haben in Deutschland eine sehr interessante Situation. Letztendlich müssen die Löhne steigen. Zumindest brauchen wir das auch, um die Inflation auszugleichen. Jetzt zahlen wir aber für jeden Euro, den wir mehr verdienen, im Schnitt knapp 2 Euro mehr an Steuern. Das hat folgende zwei Gründe.

Zum einen, wir haben eine progressive Steuerlast in Deutschland. Das heißt, je mehr wir verdienen, je mehr zahlen wir Steuern, und zwar anteilsmäßig in Relation mehr als bei niedrigem Einkommen.

Zweitens, wir haben einen Steuergrundfreibetrag. Der wird aber nicht mit der Inflation angepasst, sondern bleibt immer gleich. Das führt genau zu dieser Situation, dass wir in Relation immer mehr Steuern zahlen.

Das Bundesfinanzministerium interessiert es nicht wirklich und hat sich dazu unter anderem so geäußert: „Ja, dann würde man halt eben ein paar Tassen Kaffee einsparen.“

Hmmh? Also ich persönlich finde diese Antwort ganz offen skandalös. Denn zum einen, wenn das Bundesfinanzministerium einem nicht ein paar Tassen Kaffee schenkt, warum sollte man es dann selbst tun? Und zum anderen, wenn man genau hinschaut, es geht hier nicht um ein paar Tassen Kaffee. Wenn man es anschaut über einen 3-Jahres-Zeitraum, häuft sich das Ganze zusammen. Bei einem Jahresverdienst von 50.000 EUR sind es über 1.000 EUR, was das Ganze ausmacht.

Ich weiß nicht, wo die Bundesfinanzbeamten ihren Kaffee trinken gehen. Ich habe in Deutschland noch nie einen Kaffee im dreistelligen Bereich, oder im vierstelligen Bereich gezahlt. Also an sich skandalös. Das Ganze sollte einem wirklich bewusst sein. Letztendlich führt es dazu, dass wir, ohne es zu merken, immer mehr Steuern zahlen.

Kalte Enteignung Nr. 2: Die Niedrigzins- und Nullzinspolitik

Wir erhalten keine Zinsen mehr auf Bankguthaben, Lebensversicherungen, etc. Wir können dadurch inzwischen nicht einmal mehr die Inflation ausgleichen, die offiziell bei 1,5 – 2 % liegt, und sind mit unseren Ersparnissen, die eben auf Banken und auch u. a. auf Lebensversicherungen liegen, jedes Jahr im Minus. Wir verlieren an Kaufkraft und merken das gar nicht. Das ist jedoch eine kalte Enteignung, wo wir jedes Jahr Geld verlieren.

Was aber eigentlich noch erschreckender ist, warum haben wir überhaupt so eine Niedrigzinspolitik? Zum einen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Deswegen haben wir tendenziell niedrige Zinsen.

Aber den Hauptgrund sehe ich persönlich darin, dass das Euro-System damit noch künstlich verlängert wird. Denn wir haben Zombie-Staaten, wie beispielsweise Griechenland, die schon mehrfach kurz vor dem Aus waren, die eigentlich Insolvenz hätten anmelden müssen.

Aber durch diese niedrigen Zinsen kann das Ganze noch verlängert werden. Diese müssen deutlich weniger Zinsen zahlen als normalerweise vorgesehen. Es sind ja eigentlich Hochrisikoländer, zahlen aber nur ein paar Prozent Zins, je nach Laufzeit. Dadurch kann das Ganze noch verlängert werden.

Das ist von der Politik her grundsätzlich verständlich. Nichtsdestotrotz ist das Ganze erschreckend. Darüber sollte man wirklich einmal nachdenken. Wenn so etwas gemacht werden muss, damit das System überhaupt noch irgendwie weiter funktioniert.

Zum anderen, was ich persönlich äußerst bedenklich finde, dass Menschen in Verschuldungen mehr und mehr quasi schon hineingetrieben werden bzw. es hier einen Anreiz gibt, Verschuldungen aufzunehmen. Ich persönlich finde das sehr, sehr bedenklich.

Kalte Enteignung Nr. 3: Die Inflationslüge

Mit Inflationslüge meine ich nicht die offizielle Inflation von 1,5 oder 2 %, die ja noch vermeintlich harmlos klingt. Aber auch das sammelt sich natürlich an. Die Frage ist aber, wie hoch ist eigentlich eine wirkliche Inflation? Könnte diese denn möglicherweise wirklich höher sein? Winston Churchill sagte dazu bereits: “Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe!

Sehen wir uns dazu mal etwas sehr Interessantes in den USA an, wo ja auch die Warenkörbe ähnlich wie in Europa noch mit hedonistischen Verfahren erstellt und die Inflationsstatistiken beeinflusst werden.

Wie in der Statistik, die auf shadowstats.com zu sehen ist, welche du auch gerne anschauen kannst, wenn du das möchtest, sieht man diese offizielle Inflation in den USA so bei knapp 2 %, ebenfalls wie im Euro-Raum.

Aber jetzt das Interessante. Ein Wirtschaftswissenschaftler hat folgendes gemacht. Er hat einfach mal die statistischen Erhebungsmethoden nicht verändert und bekam eine Inflation von knapp 7 – 8 % pro Jahr, die also deutlich über der offiziellen liegt, die wir von der Politik hören.

Das macht einen großen Unterschied, ob man auf sein eigenes Bankguthaben jedes Jahr bspw. 2 % verliert oder 8 %!

Und sind wir uns darüber im Klaren? Die Politik hat kein Interesse daran der Bevölkerung zu sagen, die Inflation beträgt 5 %, 7,5 %, 10 % oder vielleicht sogar mehr.

Ich stelle auf meinen Vorträgen sehr, sehr gerne die Frage, wenn etwas in Deutschland damals bspw. 2.000 DM gekostet hat, wie viel ist es dann heute in EUR wert?

Und die Antwort, die ich meistens darauf erhalte, lautet, dass es 2.000 EUR sind. Wir haben also quasi eine Kaufkrafthalbierung. Oder sogar noch drastischer, dass wir heute 2.500, 3.000 oder 4.000 EUR dafür benötigen. Das ist gravierend. Das macht einen großen Unterschied aus.

Das heißt, unsere Ersparnisse werden weniger wert, und weniger und weniger, während die Lebenserhaltung deutlich zunimmt.

Das ist genau die Konstellation mit diesen kalten Enteignungsformen:

  • Die Steuern gehen nach oben!
  • Die Lebenserhaltung geht nach oben!
  • Unsere Ersparnisse gehen nach unten!

Genau deswegen haben so viele Menschen das Gefühl, dass in ihren Taschen immer weniger übrig bleibt, obwohl sie vermeintlich ja eigentlich ein bisschen mehr verdienen.

Deswegen ist dieses Video so wichtig. Leite es gerne weiter. Denn viele Menschen, die sich nicht mit diesen Themen bei uns in der Community auseinandersetzen, bei denen gibt es mittel- und langfristig ein sehr, sehr böses Erwachen mehr und mehr.

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Dein Thorsten Wittmann®

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