Leverage Effekt – was ist das?

  • 24. März 2017

Wir sehen uns eine Definition an, was dieser Hebeleffekt genau ausmacht und ob Schulden wirklich sinnvoll sind.

More...


Ich begrüße Sie heute aus Dublin, und zwar hier während der Sankt Patrick´s Feiertage hier. Es ist sehr sehr viel Trubel und wir stehen hier vor der weltbekannten Temple Bar, der bekanntesten Bar Irlands hier in Dublin. Und wir sehen uns heute am Schluss noch ein paar tolle Impressionen an wie Sie noch viel mehr solcher Tipps erhalten.


Heute sehen wir uns an: Was ist überhaupt der sogenannte Leverage Effekt und was bedeutet dieser – die genaue Definition und wie er zu mehr finanzieller Freiheit führt oder auch nicht. Der Leverage Effekt ist auf Deutsch der sogenannte Hebeleffekt. Das heißt, dass wir mehr Eigenkapital einsetzen als wir eigentlich zur Verfügung haben.


Vorteil von Leverage Effekt


Ganz einfaches Beispiel ist Immobilienfinanzierung, wo wir eine Immobilie kaufen für beispielsweise 300.000 Euro, 20.000 Euro Eigenkapital. Der Rest wird durch Kredite finanziert, was die üblichste Form ist der Hebel und darauf gibt es bestimmte Vor- und Nachteil.


Generell ist es so, wir haben einen Vorteil beim Leverage Effekt, wenn die gesamte Kapitalrentabilität höher ist als die Fremdkapitalrentabilität und steigern dadurch die Eigenkapitalrentabilität. Was bedeutet das? Ganz einfach: Wenn wir eine Immobilie vermieten, die insgesamt wertsteigernde Immobile selber und mit den Mieten beispielsweise 10 Prozent einbringt und wir zahlen Fremdkapitalzinsen von 5 Prozent dadurch haben wir eine höhere Rendite auf das eingesetzte Kapital von beispielsweise 20.000 Euro, als wenn wir nur 20.000 Euro anlegen und in herkömmliche Immobilien oder in Aktien.


Nachteil von Leverage Effekt


Das ist hier das Interessante des Leverage Effektes. Er wirkt nach oben renditesteigernd, aber dadurch sind wir auch insgesamt ein höheres Risiko, denn er wirkt genauso nach unten. Denn wenn die Eigenkapital- oder Startkapitalrentabilität beispielsweise eben nicht 10 Prozent beträgt, sondern in dem Fall vielleicht nur 2 Prozent, dann sind wir jedes Jahr im Minus, zahlen drauf und müssen hier nachschießen. Das bedeutet, er wirkt nach oben und nach unten. Das sollte uns bewusst sein beim Leverage Effekt, dem sogenannten Hebeleffekt.


Im Extravideo sehen wir uns dann nochmal an, genauer, wie es empfehlenswert ist dies bei Immobilen zu tun oder auch eben nicht und was Sie dabei unbedingt berücksichtigen sollten.


Ja schön, dass Sie heute wieder mit uns dabei waren. Jetzt sehen wir uns ein paar tolle Impressionen an. Hier aus der Temple Bar in Dublin werde ich ein paar Bilder hier für Sie einfangen.


Es ist auch eine Möglichkeit übrigens seinen Gemütszustand zu hebeln mit beispielsweise irischem Whisky – das werde ich nicht machen, aber ich werde Ihnen ein paar Impressionen schicken.


Schön, dass Sie heute wieder mit dabei waren. Ich lasse mir für Sie für nächsten Freitag wieder etwas einfallen.


Liken Sie dieses Video, wenn es Ihnen gefallen hat. Klicken Sie den Daumen nach oben, abonnieren Sie den YouTube-Kanal und wenn Sie noch nicht eingetragen sind, drücken Sie auf den Link unterhalb des Videos damit Sie keine Episode verpassen. Wir sehen uns nächsten Freitag wieder.


Herzlichst


Ihr Thorsten Wittmann