Niedrige Zinsen sind Enteignung – wie vorbereiten?

  • 12. Juli 2019

Niedrige Zinsen sind Enteignung, ohne dass es die meisten Menschen mitbekommen. Wer sind die Profiteure bei niedrigen Zinsen und wer muss es eigentlich bezahlen?

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Den meisten Menschen ist gar nicht bewusst, dass niedrige Zinsen einen Umverteilungsprozess bedeuten, und zwar von denjenigen, die davon profitieren, bspw. die Schulden aufnehmen von denjenigen, die Guthaben besitzen. Das sehen wir sehr gut in der folgenden Übersicht.

Erst einmal schön für den Staat. Seit 2008 hat Deutschland 368 Milliarden Euro eingespart. Ja wenn gleichzeitig aber die deutschen Sparer seit 2010 bei -358 Milliarden an entgangenen Zinseinnahmen liegen. Es sind keine Peanuts. Das ist ungefähr so viel, wie der deutsche Staat auf ein Jahr komplett einnimmt.

Ja den meisten Menschen gar nicht bewusst. Indirekte Enteignung, d. h. für den normalen Menschen bleibt weniger übrig und gut für den Staat bzw. diejenigen, die Schulden machen.

Frage Nr. 1: Warum Niedrige Zinsen?

Erst mal ein kurzer Exkurs. Warum haben wir überhaupt niedrige Zinsen? Die Europäische Zentralbank EZB legt die Zinssätze fest. Hat also die Obhut darüber. Sie ist eigentlich keine politische Institution. Aber sie hat der Politik, man soll jetzt keine Befangenheit unterstellen, einen sehr, sehr guten Dienst geleistet. Denn das hat den Euro sehr stark unterstützt. Sie hat es also noch prolongiert, also die Situation des Euro zumindest etwas entschärft. Kurzfristig.

Aber das hat natürlich die fundamentalen Probleme nicht wirklich gelöst. Das ist natürlich ein ganz, ganz großer Unterschied. Die EZB hat auch die Mehrheit bei den Südländern. Die Politik kommt den Südländern nämlich sehr, sehr zugute. Denn die können billiger Schulden aufnehmen und müssen weniger für bestehende Zahlen. Dadurch ist es noch einigermaßen stabil in der Euro Zone, wie gesagt, ohne dass sich die Staaten irgendwie saniert hätten.

Wenn wir uns anschauen, seit der Finanzmarktkrise haben wir deutlich mehr Verschuldungen bei den einzelnen Ländern. D. h., die Probleme wurden nicht gelöst. Ganz im Gegenteil. Also Italien gibt mehr Geld aus denn je und hat auch nicht wirklich vor das zu ändern. Das muss irgendwann bezahlt werden. Irgendwann wird diese Vertrauensfrage wieder gestellt werden, so wie es historisch auch immer war. Dann wird's interessant für diejenigen, die sich nicht darum kümmern und glauben alles ist gut und die Wenigen, die sich bis dahin auch vorbereiten. Von dem her, ganz toll auch, dass du dieses Video anschaust. Das machen die wenigsten dort draußen. Die sind immer noch im Dornröschentiefschlaf und deswegen ist es so wichtig, sich damit auseinanderzusetzen.

Frage Nr. 2: Wer sind die Gewinner?

Wer sind denn nun jetzt eigentlich die Gewinner und die Verlierer? Ganz klar. Gewinner sind diejenigen, die Schulden haben oder neue Schulden aufnehmen. Und dafür werden Anreize gesetzt. Aber Schulden sind nicht gesund. Also es ist nicht eine sonderlich tolle Idee sehr, sehr viele Schulden aufzunehmen. Die müssen irgendwann zurückgezahlt werden. Außer man ist Gesetzgeber und kann es anderweitig regeln. Einfach Bankrott anmelden und dann geht es dann auch wieder irgendwie weiter, wie wir es historisch auch immer wieder gesehen haben.

Aber da ist auch mal ein anderer Punkt ganz interessant in diesem Kontext. Das sind Unternehmen, die sich noch durchfinanzieren können. Eigentlich im Prinzip Zombieunternehmen, d. h. eigentlich halb tot und durch die Finanzspritzen und wenige Zinsausgaben, können sie sich noch durchbringen. Aber irgendwann wird es auch hier ein Aufwachen geben. Dann wird es wahrscheinlich sehr, sehr abrupt ablaufen. Von dem her, es ist sehr, sehr wichtig, sich damit auseinanderzusetzen.

Was bedeutet das Ganze für dein Geld? D. h. bei Zinsanlagen, Lebensversicherungen. Letzte Woche hatten wir das Thema Lebensversicherung. Schau es dir bitte an, wenn du eine Lebensversicherung hast und das Video nicht gesehen hast. Auch in unserer Playlist, unserem YouTube-Kanal. Ein ganz brisantes Video.

Frage Nr. 3: Was kannst du tun?

Was kann man machen? Man kann letztendlich in wirkliche Werte hineingehen, wo eine Substanz dahinter ist. Wie bspw. in Immobilien, in Unternehmensbeteiligungen, in Edelmetalle, in Diamanten, in Holzwirtschaft. Was auch immer. Es gibt sehr, sehr viele Möglichkeiten.

Du findest dazu auch den Spezialreport „5 Top Geldanlagen für den kleinen Geldbeutel“, den du hier kostenfrei downloaden kannst. Weiterhin kannst du dir auch übrigens unser Spezialreport zum Thema Enteignung kostenfrei downloaden, weil hier mit niedrigen Zinsen im Prinzip eine Enteignung stattfindet. Aber eben schleichend, ohne, dass wir es direkt merken. Du findest die Links auch unterhalb von diesem Beitrag.

Beschäftige dich damit. Lass dich dort draußen nicht verarschen! Wenn du nicht Bescheid weißt, dann wird genau das passieren.

Ich freue mich darauf, wenn du nächsten Freitag wieder dabei bist beim nächsten Tipp-Video. Bitte YouTube-Kanal abonnieren! Ganz, ganz wichtig für private Kanäle, wie bei uns. Teilen, liken, kommentieren! Es macht wirklich einen Unterschied. Damit mehr Menschen davon erfahren. Trage dich ebenfalls gerne unterhalb von diesem Video im Klartext-E-Letter ein.

Wir sehen uns nächsten Freitag wieder.

Bis dahin.

Dein Thorsten Wittmann®

Hier findest du unsere Links:

5 Geldanlagen für kleinen Geldbeutel: https://thorstenwittmann.com/5-top-geldanlagen

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