SEOM – Musik, Motivation und finanzielle Freiheit

  • 21. September 2018

Wie kann man Musik mit Motivation und mit finanzieller Freiheit verbinden?

More...

Thorsten Wittmann (TW): Herzlich willkommen, SEOM, bzw. Patrick! Schön, dass du hier bist.

SEOM, für diejenigen, die ihn möglicherweise noch nicht kennen: über 2,5 Mio. YouTube-Klicks und regelmäßige Konzerte in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Du verbindest Sprechgesang mit positiven Texten, Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität und dass man sein eigenes Potenzial und die Selbstverwirklichung findet. Und von dem her finde ich es sehr, sehr spannend. Denn ich höre auch regelmäßig die Musik von SEOM. Deswegen ist es für mich eine ganz große Ehre, dass du dich unserer Community vorstellst.

SEOM, wie kam es dazu, dass du Musik eigentlich komplett anders definierst, anders als deine „normalen“ Kollegen im Bereich Sprechgesang?

Seom (S): Es hat vielleicht mit meiner eigenen Geschichte zu tun. Meine Eltern sind schon in der Richtung aktiv. Mein Vater ist Personal Coach, Heilpraktiker, Homöopath. Meine Mutter ist Meditationslehrerin und hat eine Praxis für Chakra-Energie-Massagen und dergleichen.

Früher war mein Vater jedoch Bankkaufmann und meine Mutter Versicherungskauffrau.

Und sie haben sich dann durch einen Wandel selbständig gemacht, sich selbst verwirklicht in dem Bereich. Und in dem Alter von 6 bis 10 Jahren, in dem Alter, in dem ich damals war, habe ich das Ganze so erlernt. Ich bin also nie durch Kurse oder so auf Meditation aufmerksam geworden, sondern es war Teil meiner Erziehung, meiner Entwicklung, meines natürlichen Werdegangs.

Musik mache ich schon sehr, sehr lang. Seit 19 Alben bin ich aktiv, so 20 Jahre im Endeffekt. Und dass das immer mehr verbunden wird, war eigentlich klar, das lag auf der Hand.

Und jetzt tue ich nur noch das. Also, jetzt lebe ich hauptberuflich von der Musik, bin auch Autor. Ich habe genau das auch zu meinem Ziel gesetzt, die Menschen daran zu erinnern, welche Potenziale in ihnen liegen und zu was wir selbst in der Lage sind und vor allem der flüsternden Stimme des Herzens wieder zu lauschen und das Leben zu führen, das uns wirklich erfüllt und glücklich macht.

TW: Vielleicht kannst du ein bisschen was dazu sagen, denn Musik ist ja nicht nur Musik. Viele verbinden damit vielleicht das Radio, man lässt sich nebenbei ein bisschen beplätschern sozusagen. Wie siehst du denn Musik?

Weil mit dem Medium kann man unglaublich viel machen. Und warum ist Musik wichtig und das, was wir auch nutzen können für unsere eigene Entwicklung, beispielsweise auch für das Thema Geld, aber für mehr Glück, für mehr Erfolg?

S: Musik ergreift und berührt einfach auf einer noch tieferen Ebene. Im Endeffekt, also quantenphysikalisch betrachtet, sind wir eher aus Klang, weil alles Schwingung ist, und deswegen wirkt Klang natürlich auch noch mal tiefer. Und das, was ich in Büchern vermitteln kann, kann ich innerhalb eines Songs noch viel gezielter einsetzen.

Das bedeutet, ich kann das Wissen, mit dem ich dich sonst nur kognitiv erreichen würde, direkt auf deiner Herzensebene verbreiten und anwenden. Deswegen ist es für mich ein so heiliges Medium.

Ich arbeite mit einem Filmmusikkomponisten zusammen, weil ich gerade Filmmusik schon immer sehr, sehr erbauend und erhebend fand. Und habe mir dies zur Aufgabe gemacht, dies zu kombinieren. Also, Sprechgesang mit filmmusikalischen Elementen und sehr tiefen Texten, die den Menschen eben daran erinnern, was wirklich relevant ist.

TW: Deswegen auch der heutige Tipp. Denn wir können Musik, die man auch nebenbei hört, optimal nutzen. Ich mache das auch gerne beim Arbeiten, wo es dann reinpasst für die Tätigkeiten. Und auch wenn man einfach Freizeit hat, kann man das nutzen, sich vielleicht nicht einfach nur mit dem Radio, mit irgendwelchem oberflächlichen Zeug bespielen lassen, sondern Musik abspielen, mit der man selber vorankommt.

Deine Texte sind sehr tiefgängig, wenn man genau hinhört. Frage an dich, wie machst du das mit dem Texten? Kommen dir die Ideen so einfach?

S: Einige Songs entstehen schnell, aber das sind nicht die meisten. Manche schreibe ich tatsächlich in einem Fluss schnell durch. An vielen Songs arbeite ich monatelang.

Oftmals habe ich eine Idee, dass ich ein bestimmtes Thema oder eine ganz bestimmte Thematik verpacken möchte und hab dann natürlich einen sehr hohen Anspruch auch nach all den Jahren an meine eigene Kunst - sei es metrisch, sei es musikalisch, sei es immer noch religiös, oder eine Reimstruktur. Und da feile ich sehr, sehr lange. Und das geschieht überall. Das geschieht in meinem Alltag, auch hier, wir sind im Botanischen Garten in Augsburg. Und hier habe ich auch schon viele Songs geschrieben.

Ja, es geschieht, wo es geschehen will. Und es ist aber auch viel mit mir selbst und meiner Hingabe natürlich verbunden.

TW: Lustigerweise hast du mich genau an den Platz hingeführt, wo viele deiner Stücke entstanden sind, wie du mir verraten hast.

S: Genau.

TW: Das passt natürlich dann super. Auch ein toller energetischer Ort. Das ist natürlich auch optimal, wenn man das dann verbinden kann für seine eigene Tätigkeit. Für die Selbstverwirklichung ist man an den Orten, wo man wirklich schaffen kann.

S: Das ist auch für mich ganz schön zu spüren, dass ich mir in meiner gesamten Entwicklung das Recht und diese Freiheit immer mehr genommen und gegönnt habe, dort zu arbeiten, wo ich es wünsche.

So habe ich auch alle meine Musikvideos selbst produziert und reise dann um die Welt mit meiner Freundin. Ich habe viele, viele Länder bereist. Mache eben dort, wo es sich für mich gut anfühlt, die Kunst. Schreibe die Songs oder mache auch die visuelle Umsetzung, die Musikvideos dazu.

TW: Genau, du hast auch Videos beispielsweise in Indien gedreht oder an interessanten Orten, die das dann schön unterstreichen. Jetzt vielleicht noch die Brücke zum Thema Geld, finanzielle Freiheit.

Du hast vorhin ein sehr schönes Beispiel genannt. Du kanntest einen Studenten der Wirtschaftsinformatik. Kannst du es, ohne zu tief in die Details zu gehen, mal zusammenfassen, was da passiert ist?

S: Genau, er war bei mir im Seminar, es geht um Selbstentfaltung, es geht darum, dem inneren Ruf wieder zu lauschen. Und dieser Student spürte, dass dies nicht der Weg war, den sein Herz für ihn sozusagen auserwählt hätte, sondern der gesellschaftlich anerkanntere Weg, den sich auch die Eltern gewünscht hätten.

Er begann dieses Studium, auch erfolgreich, spürte aber, dass es ihn nicht wirklich erfüllt und hat dann begonnen innerhalb des Seminares wirklich herauszufiltern, was er denn möchte.

Er wollte gerne als Heiler aktiv sein. War allerdings eher ein kognitiv arbeitender Mensch, würde jetzt also nicht als Energie-Heiler oder so arbeiten, aber wollte auch nicht in der klassischen Medizin aktiv sein. Und so kamen wir drauf nach einigen Übungen, dass für ihn Hypnosetherapie ein ideales Element wäre.

Um es kurz zu machen, er hat sein Studium beendet und hat sich direkt nach diesem Seminar in Amerika von wirklich guten Hypnosetherapeuten ausbilden lassen. Er war dann noch in den Niederlanden und in England und hat sehr viele hochrangige Spezialisten aufgesucht, die ihn dann ausgebildet haben.

Und jetzt lebt er mittlerweile komplett selbständig als Hypnosetherapeut, höchst erfolgreich mit einer eigenen Praxis in Ulm. Und es ist so für mich ein sehr schönes Beispiel, dass es so elementar und auch so wichtig für das eigene Wohlbefinden ist, der eigenen Stimme zu lauschen und eben nicht der gesellschaftlichen und diesen lärmenden Konditionierungen.

Das ist manchmal ein bisschen schwierig, sich auf das Innere zu fokussieren, und das ist so wertvoll. Der Mensch ist jetzt für mich wie ausgewechselt, also dieser Student. Damals war er relativ verunsichert.

TW: Eine andere Ausstrahlung, anderes Charisma, eine komplett andere Energie, als wenn man jeden Tag Dinge tut, die man nicht tun will, vielleicht sogar hasst.

S: Genau, und man ist wach, man ist präsent und man steht morgens gerne auf. Daran merkt man das auch sofort. Davon kann ich ein Lied singen.

TW: Es ist interessant, weil da ist auch die finanzielle Komponente dabei.

Wie du auch schon erwähnt hast, der verdient richtig gut. Er wäre sonst jetzt im Studium, da verdient man nicht so viel. Und das ist auch das, was ich weitergeben kann. Als ich früher gearbeitet habe und das okay fand, ist das eine ganz andere Energie, wenn man das dann wirklich liebt, und dann rausgeht. Dann kann man auch viel, viel mehr verdienen.

Dann kann man auch wirklich diese Selbstverwirklichung mit Geld zusammen verbinden für ein erfolgreiches und glückliches Leben.

S: Und ich finde es so wichtig, dass man alles immer für möglich erachtet.

Weil die Entscheidung dieses Leben zu leben hat immer auch mit den eigenen Möglichkeiten und den Perspektiven zu tun - und die ermöglichen wir uns selbst. Das finde ich persönlich eben noch mal ganz wichtig zu erwähnen.

Ich habe für mich auch festgelegt, dass ich mit meiner Musik sehr erfolgreich sein werde und mir haben so manche Spezialisten und selbsternannte Experten der Musikindustrie gesagt, dass das so nicht funktionieren kann. Also, solch tiefgehende Texte mit Filmmusik, die würden keinen interessieren.

Und ich lebe sehr, sehr gut davon. Und es ist für mich halt auch selbst der Beweis, du selbst setzt deine Grenzen und setzt die Limits für das, was möglich ist. Und dann ist es so schön, wenn man die Erwartungen von anderen spielend übertrifft. Weil man selbst an das glaubt, was tatsächlich möglich ist.

TW: Ja, und das ist das Schöne. Ich denke, du bist auch ein super Beispiel dafür, weil man spürt, dass es ehrlich und gut gemeint ist und von innen kommt.

S: Definitiv!

TW: Das muss man dann nicht weiter erklären. Ich würde sagen, lass mal ein bisschen deine Musik sprechen. Wir verlinken unter dem Video mein persönliches Lieblingslied von dir „Gib niemals auf“. Ich finde es ein wundervolles Stück. Kann ich sehr, sehr empfehlen.

Auch gerade vielleicht, wenn man so sagt: „Jetzt wirklich, das war ein Scheißtag. Ist mal nicht so gut gelaufen.“ Dass man einfach auf deine positive tolle Energie kommt. Und das braucht man auch gerade beim Thema Geld, finanzielle Freiheit. Weil dann hat man auch diese Höhen. Das ist nicht etwas, was man in ein paar Tagen umsetzt, sondern da setzt man mittel-, langfristig Zeit und Energie rein. Also, tolles Stück, kann ich sehr empfehlen. Vielen Dank an dich, dass du dir die Zeit genommen hast!


Weiterführende Links

SEOM Homepage: https://seom-music.de
SEOM „Gib nicht auf“: https://www.youtube.com/watch?v=HXHA8GnOc-c

Damit Sie keinen unserer Tipps und Tricks verpassen, tragen Sie sich in unseren legendären Klartext-E-Letter ein: