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  • Unorthodox leben: Interview mit Ka Sundance

Für den folgenden Blogbeitrag habe ich einen besonderen Gast eingeladen. Er ist ein sehr interessanter Mann und zwar ist es Ka Sundance von der Sundance-Familie.

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Die Familie ist extrem viel unterwegs und lebt sehr unorthodox. Getroffen habe ich ihn auf der DNX in Lissabon, wo er einen sehr inspirierenden Vortrag gehalten hat.

THORSTEN WITTMANN: Hallo lieber Ka. Dann möchte ich gleich das Wort an dich übergeben. Was machst du denn so? Erzähl uns mal ein bisschen was aus deinem Leben.

KA SUNDANCE: Also ich bin der Ka, Papa von 6 Kindern. Zusammen mit meiner Frau reisen wir mit unseren 6 Kindern seit vielen Jahren um die Welt. Ich selbst bin Weltreisender seit über 20 Jahren. Wir sind eine ortsunabhängige Familie, das heißt wir haben diverse Online-Unternehmen, sowohl international als auch im deutschen Raum, die uns diesen Lifestyle finanzieren.

Wir haben kein Haus, wir haben kein Auto und keine Besitztümer. Mein kleiner Rucksack liegt dort hinten und da ist alles drin was ich habe, was ich besitze. Ich finde es toll, dass wir so leicht sind. Jetzt sind wir hier in Lissabon und ich weiß zum Beispiel nicht, wann wir hier wieder wegfliegen. Wir haben nur ein Ticket hierher. Es kann sein, dass wir eine Woche bleiben oder aber auch ein paar Wochen, das wissen wir noch nicht.

Wir sind sehr frei und sehr unorthodox. Meine Leidenschaft ist es Menschen zu helfen, Menschen zu unterstützen, das Leben an sich zu hacken, so dass wir alternative Systeme auseinandernehmen und schauen, wie man sie besser zusammensetzen kann, um einfach ein schönes Leben zu generieren outside der vorgegebenen Normen, die sehr oft nicht glücklich machen.

THORSTEN WITTMANN: War das so ursprünglich geplant? War es eine Veranlagung oder wie hat sich das so ergeben? Und was kannst du anderen Menschen mitgeben, so dass sie ihren eigenen Weg finden?

KA SUNDANCE: Ja, ich war schon immer so. Ich war schon immer irgendwie anders. Schon während der Schulzeit habe ich immer gedacht, irgendwas läuft hier falsch, ich will das nicht. Das war also schon ein Stück weit Veranlagung, aber dass wir dann wirklich so aggressiv bzw. so konsequent individuelle Alternativen und den für uns passenden Lifestyle für uns als Familie erschaffen haben, das hat schon lange gedauert. Vor allem auch mit der großen Veränderung, dass wir am Anfang arm waren. Wir waren auf Sozialhilfe in Deutschland, weil es irgendwie alles nicht so richtig gepasst hat. Wir haben 3 Jobs gearbeitet, 24 Stunden am Tag und mussten trotzdem aufstocken und Sozialhilfe beziehen. Da ist es natürlich schwieriger so einen alternativen Lifestyle wirklich positiv zu leben. Aber wir haben einfach nicht aufgegeben, wir haben nicht aufgehört.

Ich hatte auch schon immer einen unternehmerischen Geist und habe 2009 unser Unternehmen gestartet. Seitdem haben wir eine Karriere hingelegt und werden jetzt damit geehrt, dass wir hunderttausende Menschen inspirieren und helfen dürfen und einfach Gutes tun und gleichzeitig sehr gutes Geld damit verdienen.

THORSTEN WITTMANN: Ja und ich glaube, das erfordert auch, dass man einfach mal aus der Komfortzone rausgeht und Mut zeigt. So wie beispielsweise die Geschichte, die du im Vortrag genannt hast. Ihr seid damals mit 3 oder 4 Kindern nach Australien gereist?

KA SUNDANCE: Mit 2 Kindern und das 3. war auf dem Weg.

THORSTEN WITTMANN: Und mit wie viel Euro oder Dollar seid ihr dorthin?

KA SUNDANCE: Wir hatten noch 50 Dollar als wir in Australien gelandet sind. Wir hatten alles Geld vorher in Thailand ausgegeben und wurden dort schwanger. Dann sind wir nach Australien geflogen und hatten noch 50 Dollar übrig.

Ich habe immer wieder solche Geschichten erlebt als wir noch kein Business hatten. Da war ich halt ein schreinernder Sozialhilfe-Empfänger und wir sind nach Australien geflogen. Wir haben das halt trotzdem gemacht. Wir haben uns nie stoppen lassen von dem Gedanken, dass es keinen Weg und auch keine Unterstützung gab. Unsere Eltern haben uns da nicht unterstützt.

Ich habe keine tolle Ausbildung, wie gesagt, ich bin ein einfacher Handwerker. Aber das hat uns nie stoppen lassen. Wenn wir was machen wollten, dann haben wir das einfach gemacht und immer eher lösungsorientiert Wege gefunden als mich zu sehr mit dem Problem aufzuhalten. Das hat uns sehr gut gedient, vor allem jetzt auch als Unternehmer. Diese Zeit der Armut, in der wir immer mit großem Vertrauen unseren Weg gegangen sind, hat mir selbst, jetzt auch als Unternehmer, sehr geholfen. So waren wir irgendwie auch ein Stück weit risikofreudig und bereit neue Wege zu gehen, die kein anderer geht.

Also da waren wir uns nie zu schade oder haben uns davon abbringen lassen, nur weil alle sagen, das geht doch nicht. Wenn es sich richtig anfühlt, dann machen wir es einfach trotzdem. Und genau das hat uns bisher sehr gut gedient.

THORSTEN WITTMANN: Inspirierendes Kurzinterview, Ka, vielen Dank!

KA SUNDANCE: Sehr gerne, Dankeschön.

THORSTEN WITTMANN: Und ich denke, da kann man einiges mitnehmen, dass man im Leben einfach mal Mut zeigt und sich treiben lässt. Oftmals geschehen dann wundervolle Dinge.

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