Was sind eigentlich Devisen?

  • 2. Juni 2017

Was sind eigentlich Devisen und wie sicher sind diese? Heute gebe ich Ihnen konkrete Tipps und Tricks, damit Sie wissen, worauf Sie in dem Bereich unbedingt achten müssen. Sonst kann es Sie im schlechtesten Fall sehr viel Geld kosten.

More...

Was sind Devisen?

Ganz vereinfacht gesagt, sind Devisen Auslandswährungen. Die bekannteste der Welt ist der amerikanische Dollar.

Und was sind jetzt wirklich sichere Währungen? Wo kann man heute auch noch als Streuung investieren? Den meisten Menschen ist gar nicht bewusst, dass man in Währungen auch als Streuung investieren kann.

Sichere Währungen

Wir haben eine interessante Konstellation der ganz großen Währungen, wie dem Euro, Dollar und Japanischen Yen. Diese sind extrem überschuldet. Historisch ist es noch nie vorgekommen, dass alle großen Währungen wirklich deutlich überschuldet waren.

Wenn man hier als Streuung investieren möchte, empfehle ich Ihnen den asiatischen Raum. Hier ist die Verschuldung noch relativ niedrig und Währungen wie der Singapur Dollar oder der Hongkong Dollar versprechen ein hohes Wachstum. Wenn man noch in Europa investieren möchte, dann empfehle ich die norwegischen Kronen.

Vermeiden Sie folgende Fehler

Oftmals machen Menschen folgende Fehler, die sie sehr viel Geld kosten, hier ein paar Beispiele:

Beispiel #1

Sie beginnen mit einem Währungshandel wie z.B. Forex (Foreign Exchange). Man kann darauf setzen und kann das sogenannte Trading machen, das auf steigende oder fallende Kurse setzt. Das ist eine interessante Möglichkeit Geld zu verdienen und die finanzielle Freiheit zu erreichen.

Es ist aber wichtig, dass man weiß, dass man dies wirklich auf langfristige Sicht betreiben muss. Wenn Sie einmal kurz einen Kurs oder ein Seminar dazu besuchen, ist das zwar schön und gut, aber es ist utopisch von einem Seminar zu erwarten, dass man sich in dem Bereich auskennt und genug Erfahrung mitbringt.

Das bedeutet, dass Sie am Anfang am besten mit einem Demokonto ohne Geld beginnen. Sammeln Sie Erfahrungen, beobachten Sie, was dort passiert und wie das wirklich funktioniert. Geben Sie sich ein halbes oder ein ganzes Jahr Zeit das Demokonto zu beobachten, bevor Sie wirklich mit dem Trading anfangen.

Denn sonst laufen Sie die Gefahr sehr viel Geld zu verlieren.

Trading ist wie eine Ausbildung, die mindestens ein paar Jahre Erfahrung benötigt bis man diesen Bereich wirklich versteht. Und dann kann man diesen Bereich wirklich als "Gelddruckmaschine" nutzen.

Beispiel #2

Mit Währungen sollten Sie wirklich wissen, was Sie tun. Wenn Sie beispielsweise ein Darlehen in einer Fremdwährung aufnehmen, kann Ihnen das im schlechtesten Fall das Genick brechen. Zum Beispiel haben zurzeit viele Menschen Probleme bei Hausfinanzierungen mit Darlehen in Schweizer Franken oder Geldanlagen, die in Japanischen Yen investiert wurden.

Warum machen die Menschen das?

Die Zinssätze waren oder sind eben deutlich niedriger als beim Euro. Das spart Geld. Aber wenn eben der Kurs der Währung in die komplett falsche Richtung geht, dann muss man hier draufzahlen. Und dann kann das sehr viel Geld kosten.

Gerade bei Hausfinanzierungen, wenn man nicht unbedingt ein Riesenbudget zur Verfügung hat, muss man dann plötzlich 5.000, 10.000, 20.000 € oder sogar noch mehr extra zahlen.

Das kann dann sogar die Existenz gefährden, so dass man wirklich Probleme bekommt. Und das ist keine lustige Situation. Also passen Sie auf, auch wenn Ihnen ein Berater so etwas empfiehlt. Denken Sie lieber zwei- oder besser dreimal darüber nach, was passieren könnte, wenn das Ganze in eine andere Richtung läuft.

Wenn Sie im Bereich Währungen wirklich mehr und mit größeren Beträgen tätig sind, überlegen Sie gut, was genau Sie machen.

Denn Geldanlagen in einer anderen Währung sind eine Chance, aber eben genauso ein Risiko.

Und dessen müssen Sie sich unbedingt bewusst sein.

Extra-Tipp

Zum Ende des Beitrags möchte ich Ihnen noch einen kleinen Extra-Tipp mit auf den Weg geben. Wenn Sie viel im Ausland unterwegs sind, sollten Sie immer ein paar Euro und Dollar mitnehmen. Zum Beispiel, um notfalls ein Visum zu bezahlen, dass Sie vielleicht übersehen hatten.

Außerdem haben Sie so die Sicherheit, wenn beispielsweise Ihre Kredit- oder Bankkarte einmal nicht funktioniert. Aus diesem Grund können 100 oder ein paar Hundert Dollar in der Tasche nie schaden und im Notfall eine Menge Ärger ersparen.