Krisenvorsorge

  • 5. Mai 2017

Was Sie tun können, um sich auf den „Worst Case“ auf den Finanzmärkten vorzubereiten

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In der Vergangenheit waren die Finanzmärkte ja bereits kurz vor dem Kollaps. Was würde jetzt passieren, wenn der „Worst Case“ eintritt? Wenn es eine Währungsreform gibt? Wenn eine Währung kollabiert? Und einfach gesagt, wir mit einer neuen Währung von vorne beginnen müssen?

So etwas ist in der Finanz-Historie schon mehrfach passiert und ist etwas ganz Normales.

Die Frage ist: Wären Sie auf so eine Währungsreform vorbereitet?

Es ist nicht nur im alltäglichen Leben immer sinnvoll eine gesunde Krisenvorsorge zu betreiben. Wenn wir die Euro-Situation betrachten, sehen wir, dass der Euro schon mehrfach vor dem Kollaps stand. Die Probleme wurden nie wirklich gelöst, sondern nur in die Zukunft verschoben.

Aus diesem Grund ist es sinnvoll, dass Sie sich bereits heute Gedanken machen, wie Sie sich auf eine Krise vorbereiten können. Darum sehen wir uns nun zwei interessante Tipps und Tricks zum Thema Silber als Krisenvorsorge an, damit Sie ab sofort diese Währung als Sicherheit für Ihr Leben umsetzen können.

Warum kein Gold?

Vor kurzem erhielt ich die folgende Frage von einem Herrn aus unserer Community:

Was halten Sie von dem Anbieter XY im Bereich Gold und Ein-Gramm-Goldplättchen?

Meine klare Meinung dazu: Ich würde davon abraten, denn die Anbieter verdienen hier sehr gutes Geld aufgrund der relativ hohen Margen. Wenn Sie auf die Homepages von diversen Anbietern gehen, die Goldplättchen oder Goldgramm-Barren anbieten, werden Sie feststellen, dass An- und Verkaufsspannen in der Regel nicht angegeben werden.

Warum ist das so?

Diese Spanne ist oft sehr, sehr hoch und die Anbieter verdienen sehr gut daran. Man kann sagen, dass die Anbieter durch die allgemeine Panik-Mache sehr gut verdienen.

Außerdem sind Gramm-Gold-Barren wenig sinnvoll. Wenn man Gold kauft, sollte man mindestens Ein-Unzen-Gold-Münzen oder höher kaufen.

Das Problem ist der relativ hohe Wert. Man kann nicht eben mit einem Gegenwert von 100 oder 150 Euro zum Bäcker gehen und ein Brot kaufen.

Silberplättchen

Wenn Sie hingegen Silberplättchen (Ein-Gramm-Plättchen) kaufen, können Sie dies umsetzen. Diese kann man abbrechen und man könnte Sie als Zahlungsmittel verwenden.

Auch bei Silberplättchen handelt es sich um eine relativ hohe Spanne zwischen An- und Verkauf. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie diese wirklich nur als reine Krisenvorsorge verwenden und nicht als Investment.

Somit weiß man, dass man im Fall der Fälle, der hoffentlich nie eintreten wird, damit zum Bäcker gehen und sein Brot bezahlen könnte, denn Gold und Silber sind die einzig Währung, die schon seit über 5000 Jahren immer akzeptiert wurde. Diese Währung besitzt im Gegensatz zu den Papierwährungen schon immer einen Gegenwert.

Edelmetall-Anbieter

Jetzt fragen Sie sich sicher, wo Sie einen solchen Edelmetall-Anbieter, bei dem Sie Silber-Ein-Gramm-Plättchen kaufen können, finden. Suchen Sie einfach im Internet, recherchieren Sie in den Gelben Seiten, oder googeln Sie. In größeren Städten gibt es in der Regel mehrere Edelmetall-Anbieter.

Vergleichen Sie Preise beispielsweise auf proaurum.de. Dieses Unternehmen hat Niederlassungen in allen größeren Städten, sie sind relativ günstig und Sie können die Preise als Referenzwert in anderen Edelmetall-Läden verwenden.

Achten Sie darauf, wie lange der Edelmetallhändler bereits auf dem Markt ist. Ich persönlich würde es mir zweimal überlegen, wenn der Anbieter erst zwei Jahre auf dem Markt ist und eher auf Händler zurückgreifen, die diesen Job schon über mehrere Jahrzehnte machen.

Wenn Sie diese Tipps so umsetzen, dann werden Sie viel Geld sparen, können gut schlafen und haben eine gute und sinnvolle Krisenvorsorge betrieben.