Spirituell oder stinkreich – beides unmöglich?

  • 28. September 2018

Spiritualität und Geld, das ist das heutige Thema von Faszination Freiheit.

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Thorsten Wittmann (TW):  Wir befinden uns gerade hier bei Radio „Rheinwelle“. Und zwar haben wir hier gerade noch eine Radioshow aufgenommen, wo mich KaJa freundlicherweise eingeladen hat.

Wir werden heute dieses Thema Spiritualität und Geld ein bisschen durchleuchten. Liebe KaJa, vielleicht kannst du dich auch mal in ein, zwei Sätzen vorstellen. Du hast hier eine eigene Radioshow, machst aber noch viel mehr.

KaJa (K): Allerdings, die Radioshow ist eigentlich nur entstanden aus meinen Interessen, aus dem Leben.

Also, ich bin mit 19 Jahren nach Deutschland gekommen. Heiße Katharina Janowska, daher auch KaJa, als Abkürzung meines Namens.

KaJa ist eine Idee, dass wir ein freies Leben leben können. Und da sind wir schon bei dem Thema Spiritualität. Ich bin mit 19 nach Deutschland mit der Suche nach Glück gekommen und hab es gefunden.

Also, erstmal hab ich gedacht, dass Geld das Glück gibt. Und das ist so sehr passend zu dem Thema finanzielle Freiheit.

Das Geld bringt tatsächlich Freiheit…

Seit 19 Jahren bin ich hier in Wiesbaden, habe eine Praxis und gebe Seminare zum Thema Bewusstsein, Bewusstseinscoaching und das Leben. Das heißt, ich erschaffe in allen Lebensbereichen, wirklich allen Lebensbereichen, eine Leichtigkeit.

Das heißt ich schaue, wo haben wir negative Glaubenssätze, wo haben wir überhaupt Prägungen, welche Prägungen gibt uns die Realität. Und diese Prägungen lösche ich aus den Systemen.

Diese Fähigkeit, die ich besitze, ist einfach die Wahrnehmung von der Schwere in unseren Körpern, in unseren Systemen.

Und dadurch, dass ich relativ effektive und schnelle Werkzeuge besitze, bin ich, so wie du, einfach schnell durch. Warum langsam, wenn es schnell sein kann? Warum auf das Glück warten, wenn man es sofort haben kann?

Durch die Werkzeuge und durch die Fähigkeiten, die ich besitze, ist es mir möglich, mich schnell von den Begrenzungen zu lösen.

Die Radiosendung ist nur ein Teil meiner Arbeit, weil ich mich irgendwann vor ein paar Jahren gefragt habe: „Okay, wie kann ich den Menschen da draußen, die auf der Straße sind, zu Hause sind, einfach mehr Wissen geben und mehr Möglichkeiten, dementsprechend frei zu leben?“

TW: Okay, super! Lass uns mal über Spiritualität und Geld sprechen.

K: Gutes Thema!

TW: Ist es eigentlich ein Widerspruch? Kann man eigentlich beides sein?

Kann man reich sein und spirituell gleichzeitig?

K: Nur! Ich sehe das „Nur!“ Wir müssen schauen, was ist die Definition der Spiritualität. Für die meisten Menschen hat Spiritualität mit einem dogmatischen Konzept zu tun. Die Dogmen basieren wiederum auf Glaubenssätzen und Schlussfolgerungen, was nicht wirklich mit einer wahren Spiritualität zu tun hat.

Eine wahre Spiritualität ist einfach eine reine Energie, die bewertungsfrei ist. Unser Verstand erschafft anhand von der dualen Welt Bewertungen, Schlussfolgerungen, Ansichten, Wertigkeiten. Wenn wir uns aber von dem befreien, ist alles ansichtslos und alles ist einfach nur eine Wahl.

Und aus welchem Grund sollten wir Geld, Reichtum, die tollen Dinge in diesem Leben und in dieser Welt ausschließen? Wie verrückt wäre das?

TW: Ja, und das ist das Interessante, also, auch meine Wahrnehmung von spirituellen Menschen, die häufig auch tolle Menschen sind, unterbewusst Geld ablehnen. Und es ist schon eine Bewertung davon, also Geld ist negativ, ist schlecht, darf ich nicht im Überfluss haben, weg damit, ich stehe sozusagen über dem Materiellen, auch wenn Geld an sich auch nur reine Energie ist und einfach nur eine Energiefrequenz, wenn man sich auf der gleichen Ebene begegnet, dann bekommt man auch mehr davon. Das ist sehr, sehr spannend, wenn man sich damit auseinandersetzt.

K: Die Ursache davon ist einfach, dass alle spirituellen Konzepte auf der Dualität basieren.

Das heißt, solange wir eine Sache anhand von Dualität aufbauen, werden wir die Dinge, die negativ sind, ausschließen. Und das ist das Verrückte.

Wenn wir aber Bewusstsein anschalten, also dort Licht anschalten, gehen wir aus der Bewertung und aus der Schlussfolgerung. Dann sehen wir die Dinge ganz anders. Das heißt wir haben dort die Möglichkeiten, auch Geld anders zu betrachten.

Aber nicht nur Geld. In allen Lebensbereichen haben wir Bewertungen, was positiv und was negativ ist. Und die meisten Menschen versuchen das Positive zu streben oder positiv auch zu sein, anstatt sich anzuschauen, was ist das Negative und welche Bewertungen habe ich über alles andere, was ich als negativ bewerte.

Das ist so als ob ich die Hälfte der Energie, die mir zur Verfügung steht, einfach ausschalten würde. Wir haben z.B. Yin und Yang, haben  das Weiße und das Schwarze. Überall sind diese Unterscheidungen. Und im Endeffekt geht es auch in die Spiritualität, um alles zu vereinen. Wenn wir meditieren, gehen wir in einen bewertungsfreien, einen gedankenfreien Zustand, wo im Prinzip alles neutral ist.

Jede Energie ist erstmal neutral. Und die Welt beinhaltet alles. Ich glaube, das Problem ist, dass viele Menschen nur in dieser Realität leben und nur anhand von dieser Realität versuchen, das Leben zu erschaffen, anstatt darüber hinaus zu gehen.

Die Realität basiert auf der dualen Welt. Und ja, wir haben seit Tausend von Jahren diese ganz feste Prägung „Positiv und Negativ“. Und was wollen wir, das Positive oder das Negative?

Wenn das Geld als irgendwas Schmutziges betrachtet wird, würde man es niemals annehmen. Wenn man sich selbst nicht wertschätzt, wird man niemals die Fähigkeiten, die man hat, die einen zum Geld bringen könnten, annehmen und auch nutzen, um das Geld zu erschaffen.

TW: Wir haben schon vorher darüber gesprochen, weil Geld ist ja 100 % neutral, ist nicht gut oder schlecht. Das ist wie bei einem Messer: man kann damit ein tolles Essen zaubern oder jemanden umbringen. Aber das ist nicht die Schuld vom Messer, sondern das, was wir daraus machen.

Und genauso ist es auf der Welt. Und deswegen blutet mir immer ein bisschen das Herz, wenn wirklich tolle Menschen, sich selber bremsen, wenn sie negativ über Geld sprechen, selber unterbewusst Geld ablehnen, einfach wegen negativen Glaubenssätzen. Ich finde, das hat sogar was von unterlassener Hilfeleistung, weil die könnten nämlich mehr, die könnten tolle Projekte starten. Stattdessen bremsen sie sich selber wegen der Bewertung von Geld aus. Es ist ein sehr, sehr tabuisiertes Thema allgemein von vielen Menschen, man spricht ja nicht über Geld. Lustigerweise bei uns in der Community machen wir nichts Anderes.

K: Sehr gut!

TW: Einfach mal mehr Bewusstsein zu dem Thema.

K: Ja, und darüber hinaus, Geld ist eine Wahnsinnsenergie. Das heißt, alles in dieser Welt dreht sich um Geld. Und das ist eine enorme Energie.

Wenn man sich als Mensch, als auch bewusster, spiritueller Mensch, erlaubt das Geld zu haben, wie viel Kraft, wie viel Potenzial bekommt man. Die Sache ist die, dass wir in dieser Welt nicht gelernt haben, potenziell zu sein. Wir verwechseln sehr oft Potenzial, Potenz, und Macht miteinander. Und das ist das, wo diese Ablehnung stattfindet: „Nein, ich möchte nicht so machtvoll sein, weil was passiert, wenn ich machtvoll bin?“.

Oft wird Macht mit Zerstörung verbunden, mit „irgendwie andere Menschen ausnutzen“.

Nur die Tatsache ist, dass wir genug Reichtum in dieser Welt haben. Das heißt, es ist für jeden Menschen ausreichend. Und die Welt ist der Reichtum, alles ist die Energie. Und es wird niemals zu wenig sein. Und das ist das Verrückte. Dass das auch nur Glaubenssätze sind, nur ein Fundament, das uns eingeprägt worden ist damit wir niemals in die Selbstverantwortung kommen und in die Potenz, in die eigene Potenz.

Und da sind noch andere Themen, die damit spielen. Ich weiß nicht, ob man es hier mischen kann, aber man sagt ja Geld ist sexy. Und das ist tatsächlich so. Weil Potenz ist eine ursprüngliche Energie, die Potenz, die wir als Menschen haben. Wir reden von einer Potenz, wir reden von einer sexuellen, einer orgastischen Energie.

Und dann vermischen wir die beiden Themen in der Gesellschaft und somit entsteht eine superdicke Wand, die wir kaum in der Realität, im Alltag durchbrechen können, um an das Geld zu kommen.

TW: Ja, ganz spannend, heute ein bisschen zum Thema Spiritualität und Geld. Ich denke, da kann jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.

K: Allerdings!

TW: Aber ich muss sagen, ich finde, das schließt sich nicht aus, sondern dass man es sehr, sehr gut kombinieren kann und sogar, dass es sich sehr, sehr gut ergänzt. Denn spiritueller Weg bedeutet auch, dass man eins ist mit dem, was ist, und Dinge dann nicht bewertet und auch dann zulässt.

K: Natürlich! Ja, spiritueller Weg bedeutet auch, das eigene Leben zu leben. Und wir sind unendliche Wesen mit enorm vielen Möglichkeiten und Fähigkeiten. Das Geld auszuschließen bedeutet, Ausschluss von den Fähigkeiten, die man hat. Weil, wenn man sich den Fähigkeiten und Talenten bewusst wird, was könnte man damit in der Welt verändern! Wow! Was würde dann entstehen? Wenn jeder Mensch sich erlauben würde, die eigenen Fähigkeiten zu leben und die finanzielle Freiheit natürlich dadurch zu kreieren, weil das Eine führt zu dem Anderen.

TW: Okay, schönes Schlusswort, liebe KaJa, vielen lieben Dank! Auch wir haben zwei Stunden Radiosendung gemacht.

K: Genau, auf KaJa Magazin auf YouTube oder Katharina Janowska.

TW: Wir verlinken das Video unter diesem Beitrag. War wirklich sehr, sehr spannend, denke wir haben ganz tolle Punkte angesprochen.

K: Ja, sehr informative Sendung.

TW: War auch ein bisschen anders über dieses Thema Geld und Finanzen zu sprechen. Vielen lieben Dank! Auch danke für die Einladung hier nach Wiesbaden!

K: Ich danke dir!

Radio-Interview bei KaJas Show auf Radio-Rheinwelle: https://thorstenwittmann.com/radio/

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